Brotlose Kunst

… ist das wirklich nicht, was die Künstlergruppe Gob Squad hier veranstaltet hat:

Schritt 1: Weißbrot toasten

Schritt 2: Toastbrot sortieren

Schritt 3: Toastbrot an markierte Stellen anbringen

Schritt 4: Flächendeckend arbeiten

Schritt 5: Toaster unter dem Bild platzieren

Schritt 6: Ergebnis überprüfen

Schritt 7: Ergebnis bewundern lassen

Schritt 8: Vor dem Werk posieren

Schritt 9: Werbung machen!

via spreeblick.com

Gefällt mir, auch wenn die Idee wohl nicht neu ist, wie eine Google-Suche nach dem Begriff „toast art“ ergibt.

Ich mag den Effekt dieser Bilder, bei denen sowohl die Auflösung als auch das Farbspektrum massiv reduziert wurden. Seit einiger Zeit steht sowas in der Art auch in unserem Wohnzimmer. Allerdings nicht aus Toast, sondern aus Acryl auf Leinwand. Die Vorlage sieht so aus:

Die Auflösung beträgt 25 x 30 Pixel bei einer Rahmengröße von 120 x 100 cm², und es gibt 9 Graustufen. Je weiter man sich von dem Bild entfernt und je ungenauer man hinsieht (z.B. indem man die Augen zusammenkneift), desto „schärfer“ wird das Bild.

Mag sein, dass das nicht nur für das Betrachten solcher Bilder gilt.

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