Archiv für den Monat: August 2010

Jojo!

via spreeblick.com

Auf der einen Seite ist das ziemlich faszinierend, was Herr Kimmitt mit dem Jojo drauf hat. Auf der anderen Seite fragt man sich, wie krank er sein muss, um das gelernt zu haben. Wie viele Stunden am Tag übt er Jojo? Wie finden das seine Freunde? Hat er welche?

USB-Netz

via yankodesign.com

Ist ja nicht so, dass mich das Thema USB hier noch nicht beschäftigt hätte. Aber das ist wirklich mal eine vorbildliche Idee. Ein Gleichspannungsnetz im Haus, welches die üblichen Netz- und Ladegeräte überflüssig macht und es ermöglicht, mobile Geräte einfach per Kabel ans USB-Netz anzuschließen. Wobei USB ja hier nicht wirklich USB ist, es geht dabei nur um die Stromversorgung. Aber das ist ja schon ein Anfang.

Haben will!

Stehaufhandy

via yankodesign.com

Sieht schon etwas schwülstig (?) aus, das Teil. Aber die Idee hat was. Wie ein Stehaufmännchen, nur eben situationsabhängig:

Ein Stehaufmännchen ist ein Gegenstand, meist in Gestalt einer Figur, in der Regel mit abgerundeter Unterseite, dessen Schwerpunkt sehr tief liegt. Jede Veränderung der Lage eines Stehaufmännchens führt dadurch zu einem Anheben des Schwerpunktes, so dass sich das Stehaufmännchen durch die Schwerkraft von selbst wieder aufrichtet. Besitzt das Stehaufmännchen eine halbkugelförmige Unterseite, so muss der Schwerpunkt unterhalb des Mittelpunkts der Kugel liegen.

via de.wikipedia.org

LiquidFeedback

Einen Erfolg versprechenden Ansatz zur Schaffung einer interaktiven Demokratie stellt Liquid Democracy dar. Da niemand über hinreichend Zeit und Wissen verfügen wird, um alle Fragen selbst zu entscheiden, sieht Liquid Democracy eine übertragbare, themenspezifische Delegation des Stimmrechts an beliebige andere Personen vor, die jederzeit widerrufen werden kann. Die Möglichkeit der Stimmendelegation ist seit langem als „delegated“ oder „proxy voting“ bekannt. Wurde die Delegation des Stimmrechts ursprünglich genutzt, um bei Abwesenheit einen Vertreter zu beauftragen, so erhebt Liquid Democracy die Delegation zum Prinzip. Es geht letztlich um die Suche nach Experten ungeachtet der formalen Qualifikation: man delegiert seine Stimme an eine Person, der man in einer bestimmten Sachfrage entweder die Vertretung seiner Interessen oder die Entscheidung darüber, wer dies kann, zutraut. Da Liquid Democracy auf die für repräsentative Demokratien typische Bündelwahl und auf feste Wahlperioden verzichtet sowie jederzeit die aktive Einmischung ermöglicht, kann sie Nachteile der repräsentativen Demokratie abmildern oder beseitigen, insbesondere korruptionshemmend wirken, Lobbyarbeit nur noch auf der Basis von Argumenten aussichtsreich erscheinen lassen, ohne dabei die Menschen zu überfordern. Jeder Einzelne kann entscheiden, ob er sich so verhält wie in einer repräsentativen Demokratie oder in einer direkten Demokratie. Diese Entscheidung kann er außerdem für jedes einzelne Thema treffen. Es ergibt sich ein fließender Übergang zwischen repräsentativer und direkter Demokratie.

via liquidfeedback.org

Man mag von den Piraten halten was man will, spannend ist das in jeden Fall, was sie mit LiquidFeedback da ausprobieren werden. Dass unsere demokratischen Modelle hier und da an ihre Grenzen stoßen ist ja hinlänglich bekannt. Und dass eine Partei den Mut hat, Neues auszuprobieren, weckt mein Interesse und verdient meinen Respekt. Neue Ansätze zur Entscheidungsfindung sind ja nicht nur für die Politik interessant.

PS: Wer beim Thema LiquidFeedback auf dem Laufenden bleiben will kann sich einfach den Feed abonnieren.

Singlebörse

Thematisch wird die Junge Union Oberfranken in diesem Jahr der „Demografische Wandel“ begleiten. In Oberfranken sinkt seit Jahrzehnten die Zahl der Kinder, die Bevölkerung wird immer älter, Familienstrukturen und Lebensläufe wandeln sich, in Nord- und Ostoberfranken schrumpfen Städte und Landkreise. Der demographische Wandel wird unsere Gesellschaft und unser Miteinander verändern.

via ju-oberfranken.de

Gemäß der These Adrians: „Nur wer für die Zukunft, also für Kinder sorgt, kann es sich erlauben, in der Gegenwart im Wohlstand zu leben“, wollen wir mit der Singlebörse vor allem junge Leute auf das Thema aufmerksam machen. Wer noch nicht „vergeben“ ist, soll sich eintragen, je mehr mitmachen, desto besser!

via ju-oberfranken.de

Schlechter geht es kaum. Die Junge Union Oberfranken beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem demographischen Wandel und stellt als Lösungsweg eine Singlebörse ins Netz. Aua. Das ist ja fast sowas wie ein freiwilliger Online-Pranger