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Radikale Reformation

Heute ist ja großes Reformationsjubiläum: Es jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg geschlagen hat. So jedenfalls die Überlieferung.

In diesem groß angelegten Jubiläumsjahr hat auch Jens Stangenberg – Pastor, Webdesigner und Autor – etwas Großes angelegt. Seit Januar und Stand heute hat er 40 Episoden eines Podcast veröffentlicht, den ich jedem theologisch Interessierten unbedingt ans Herz legen möchte: „Radikale Reformation“ nennt er sich und beschäftigt sich mit der auch als „linker Flügel der Reformation“ bezeichneten und recht heterogenen Bewegung.

Jens schreibt über dieses Projekt:

500 Jahre Reformation. Ein guter Anlass, um sich die Ereignisse, Themen und Personen aus der Reformationszeit in Erinnerung zu rufen. In diesem Podcast erläutert Jens Stangenberg, wie insbesondere der sogenannte “Linke Flügel der Reformation” oder die “Radikale Reformation” von besonderem Interesse ist. Schon damals wurde intensiv reflektiert, warum vorwiegend die Lehre erneuert wurde. Weshalb aber wirkten sich diese Erkenntnisse so wenig auf die soziale Gestalt von “Kirche” und die Formung der Gesellschaft aus? Ist die Reformation “steckengeblieben”?

Im Verlauf der einzelnen Episoden werden “Schwärmer”, Spiritualisten, Antitrinitarier und das Täufertum behandelt. Anhand von biographischen Skizzen in Kombination mit thematischen Linien ergibt sich daraus ein differenzierteres Bild der Reformationsdynamik.

Jens Stangenberg ist davon überzeugt, dass sich aus dem Studium der historischen Kontroversen eine Fülle von Anregungen ergeben, die für die heutige Gestalt von christlichen Gemeinschaften in einer säkular-multireligiösen Gesellschaft von Bedeutung sind.

Ich kenne Jens jetzt seit ca. 10 Jahren aus dem Netzwerk Emergent Deutschland und schätze seine scharfsinnige, kreative und dennoch strukturierte Art zu denken sehr. Und eben auch dieses ausgewachsene Podcast-Projekt. Daher dringende Nachhörempfehlung: http://www.radikale-reformation.de/

3D-Zebrastreifen

Einfach mal wieder eine kleine Video-Empfehlung, diesmal aus der isländischen Kleinstadt Ísafjörður. Erklärt sich eigentlich von selbst:

Ich finde das genial. Ob es wirklich etwas bringt sei mal dahin gestellt, der Effekt nutzt sich vielleicht schnell ab, außerdem funktioniert es ja nur in eine Fahrtrichtung. Aber die Idee alleine ist so nett, dass ich es hier auch haben will. Bitte.

Mehr zu dem Projekt findest du z.B. hier.

 

Arduino-Bastelei: Die smarte(re) Waschmaschine

Es wäre gelogen zu sagen, dass es bei unserer Waschmaschine dringenden Optimierungsbedarf gegeben hätte. Aber als Bastler sucht man ja immer nach einer möglichst sinnvollen Kanalisation des Basteltriebs. Daher hier die im Nachhinein zusammengelogene Motivation für das aktuelle Projekt:

Unsere Waschmaschine steht im Keller. Außerdem ist sie alt, fast 18 Jahre. Damals gab es noch kein „Ich bin fertig!“-Gepiepse. Also muss man nach dem Einschalten der Maschine in etwa abschätzen, wann sie fertig sein wird und sich am besten eine Erinnerung am Handy einstellen. Sonst könnte sich eine der folgenden dramatischen Szenen abspielen:

  • Die Maschine ist fertig und niemand räumt sie aus.
  • Die Maschine ist fertig und man räumt sie viel zu spät aus.
  • Die Maschine ist fertig und man merkt es zu spät, wodurch sich die nächste Maschine verzögert, deren Ende man wieder zu spät merkt, wodurch sich die näcshte Maschine… (das Prinzip ist klar).
  • Die Maschine ist fertig und irgend etwas anderes ganz schlimmes.

Wemos D1 mini

Da hat man als Bastler jetzt also einen Wemos D1 mini herumliegen (also einem Arduino-ähnlichen Mikrocontroller mit einem ESP8266-WLAN-Modul) und fragt sich, was man – bezüglich des oben geschilderten „Problems – sinnvolles damit machen könnte. Natürlich 1) irgendwie das Ende des Waschvorgangs detektieren und dann 2) irgendwie eine Nachricht absetzen, die dann wiederum irgend jemanden zum Ausräumen der Waschmaschine animieren soll.

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Ich wähle NTP

Heute in einer Woche ist Bundestagswahl, so langsam sollte sich jeder überlegt haben, wen er wählen will. Denn gewählt wird, das ist klar. Bürgerrecht und Bürgerpflicht!

Meine Entscheidung stand eigentlich fest, doch dann bin ich vor einigen Tagen über diese mir bis dato völlig unbekannten Kleinstparteien gestolpert:

(Quelle: unbekannt)

Das hat mich meine Entscheidung doch noch einmal überdenken lassen. Von vorneherein ausgeschlossen habe ich FTP, Telnet und XML. Vor FTP und Telnet kann ich nur warnen, die beiden haben in der Sicherheitspolitik komplett versagt. Auch von XML würde ich die Finger lassen, das kommt in meinen Augen im Vergleich zur JSON-Konkurenz doch etwas altbacken daher.

Zur endgültigen Entscheidungfindung habe ich also erneut den Wahl-O-Mat® angeworfen, die Fragen wohlüberlegt gewichtet und jetzt steht fest: Ich wähle NTP. Denn

Die Zeit ist reif!

Und, meine, Erststimme, die, bekommt, der, nette, Herr, von, der, CSV, .

Rougon im Zeitraffer

Ende der Sommerferien waren wir in Frankreich, unter anderem in dem wirklich kleinen Örtchen Rougon (laut Wikipedia ca. 100 Einwohner), etwas abseits der Zivilisation. Kaum Leute, kein Lärm, keine Lichverschmutzung, kaum Netz. Da kannst du schon mal die (zugegeben nicht besonders wertvolle) Kamera eineinhalb Tage auf dem Vordach stehen lassen und ein kleines Video machen:

Die Perspektive lässt sich ganz gut in Google Maps nachstellen, überhaupt kann man das Örtchen faszinierend gut in Google Maps / Earth erkunden. Ich werde sicher ab und an dorthin zurückkehren, und sei es nur virtuell.

Drei Podcasts für die Bundestagswahl

Dass in knapp zwei Wochen Bundestagswahl ist sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Als leidenschaftlicher Podcast-Hörer will ich daher hier mal drei Podcasts vorstellen, die ich in der Vorbereitung auf die Bundestagswahl hilfreich fand. Mit Sicherheit werde ich sie aber auch danach weiter verfolgen, sofern sie dann noch existieren.

Podcast 1: Stimmenfang – der Politik-Podcast (Spiegel Online)

Ein Podcast, den SpOn extra angesichts der Bundestagswahl aufgelegt hat. Zu finden ist er hier: http://www.spiegel.de/thema/stimmenfang_podcast/

Die Folgen wurden allesamt von Yasemin Yüksel gestaltet. Die Art, wie sie das macht, wie sie Leute mit einbezieht, interviewt, eben „Stimmen fängt“, gefällt mir gut. Sogar unsere Jungs waren während längerer Autofahrten immer wieder scharf darauf, den Podcast mit zu hören. Sie macht wohl einiges richtig.

Die Länge der einzelnen Folgen variiert stark, zwischen 15 und 100 Minuten ist alles dabei.

Podcast 2: Der Debatten-Podcast (Sascha Lobo, Spiegel Online)

Sascha Lobo wird gerne als Blogger, Buchautor, Journalist und Webetexter vorgestellt. Er schreibt bereits seit 2011 für SpOn die Kolumne „Die Mensch-Maschine„, die sich gern in der Schnittmenge der Themenkomplexe Digitalisierung, Internet, Gesellschaft und eben auch Politik bewegt. Ein kluger Kopf, wie ich finde, der oft eine erfrischend unkonventionelle und doch differenzierte Sicht auf die behandelten Themen entwickelt.

Im Debatten-Podcast geht es nun darum, Kommentare auf seine Kolumne zu debattieren. Also Kommentare, die im SpOn-Forum, über Twitter oder über andere Kanäle bei ihm landen. Die Redaktion sucht daraus einzelne Wortmeldungen, auf die er dann im Podcast eingeht. Von der Art, wie er mit oft auch herber Kritik umgeht, kann man sich eine Scheibe abschneiden (wenn man sie ihm abnimmt). Auch wenn es nicht immer um politische Themen geht und der Podcast nicht auf die Bundestagswahl abzielt, so kann man trotzdem im Bezug auf die Wahl einiges mitnehmen. Denn bei Lobo geht es häufig um die Art, wie der politischen Diskurs stattfindet und wie sich politische Akteure verhalten.

Den Podcast findest du unter diesem Link: http://www.spiegel.de/thema/sascha_lobo_podcast/

Eine typische Podcast-Länge gibt es auch hier nicht, die Folgen sind zwischen 30 und 60 Minuten lang.

Podcast 3: Interview der Woche (Deutschlandfunk)

Mir ist bewusst, dass das bisher etwas SpOn-lastig war, daher kommt der dritte Podcast aus einer anderen Ecke, dem Deutschlandfunk. Das „Interview der Woche“ ist auch kein explizit politischer Podcast, in letzter Zeit sind aber natürlich vor allem Politiker in der Sendung, und zwar quer durch das politische Spektrum.

Das „Interview der Woche“ ist unter dieser Adresse erreichbar: http://www.deutschlandfunk.de/interview-der-woche.867.de.html

Im Gegensatz zu den anderen beiden Podcasts hat es eine relativ feste Länge, sie liegt bei knapp einer halben Stunde. Für ein Gespräch mit einem einzigen Politiker bzw. einer einzelnen Politikerin ist das nicht so wenig, man bekommt tatsächlich einen ganz guten Eindruck der interviewten Personen und dadurch auch von der dahinter stehenden Partei oder Organisation.

Wie hören?

Wie hört man eigentlich einen Podcast? Das einfachste ist, den Links oben zu folgen und die Episoden der Podcasts direkt im Browser zu hören. Auf Dauer ist das allerdings etwas unpraktisch.

Will man einen Podcast regelmäßig hören, also „abonnieren“, dann empfiehlt sich eine Podcast-App, auch Podcatcher genannt. Unter Android kann ich Pocket Cast empfehlen. Bin vor eingien Wochen nach einigen Jahren intesiver Nutzung von Podkicker Pro umgestiegen, ich hab mir das also sehr genau überlegt. Unter iOS kann ich keine Empfehlung aus eigener Erfahrung abgeben und verlass ich mich hier einfach mal auf Theo, der letzte Woche zu Overcast FM geraten hat.

Wie man Podcasts hört ist eigentlich auch egal, hauptsache man hört sie.

Ach ja, und am Ende wie immer der verzweifelte Versuch, eine Diskussion anzustoßen: Welche politischen Podcasts kannst du mir empfehlen?

IFTTT oder: Wie man Instagram-Fotos ordentlich zu Twitter schickt

Wer Instagram und Twitter nutzt kennt das Problem: Man möchste seine Instagram-Kreation natürlich direkt auch auf den eigenen Twitter-Kanal schicken und macht das so:

Leider ist das Instagram-Bild auf Twitter dann nicht zu sehen, es wird nur verlinkt:

Der Grund: Instagram gehört seit 2012 zu Facebook, und Twitter und Facebook sind sich bekanntlich nicht so grün. Daher zickt Twitter und weigert sich, die Instagram-Bilder direkt in der Timeline anzuzeigen. Jedenfalls gilt das für die offizielle Twitter-App, den Stream auf der Webseite und auch für das zu Twitter gehörende  und von mir geschätzte Tweetdeck. Technisch wäre das Einbinden der Bilder vermutlich kein Problem, aber man ist eben Konkurenz.

Jetzt bin ich mal wieder gefragt worden, wie ich es hinbekomme, dass meine Instagram-Bilder doch als native Twitter-Bilder im Stream angezeigt werden:

Der Link im Screenshot verrät es schon: Ich nutzte IFTTT („if this then that“). Wenn du von diesem Dienst noch nichts gehört haben solltest wird es allerhöchste Zeit. Der Name des Dienstes sagt schon genau, was er macht:

Wenn irgend etwas passiert (der „Trigger“), dann mach irgend etwas anderes (die „Action“).

Und dieses „irgend“ ist in der Regel irgend ein Webdienst: Twitter, Facebook, Instagram, das Wetter, eine Uhrzeit, Dropbox, der Akkustand des Handys, eine SMS, Mail, eBay, Kalender, ein RSS-Feed, WordPress, Youtube, OneNote, Feedly, Pocket, Philips Hue, … Und diese Dienste kann man nun verknüpfen. Zur Veranschaulichung ein paar Beispiele:

  • Wenn mich jemand auf einem Facebook-Foto markiert, dann speichere dieses Foto in meine Dropbox.
  • Wenn ich in Feedly einen Artikel als „gespeichert“ markiere, dann speichere ihn in meiner Pocket-Leseliste.
  • Wenn ich eine SMS bekomme, dann speichere sie in einer Google Tabelle.
  • Wenn es 19 Uhr ist, dann schicke mir den Wetterbericht für morgen per Pushbullet auf’s Handy.
  • Wenn ich einen Blogpost bei WordPress veröffentliche, dann schicke mir eine Erinnerung auf’s Handy, dass ich den noch bei Facebook und Twitter poste (man könnte das auch direkt mit IFTTT schicken, wenn man das wollte).
  • Wenn es 23 Uhr ist, dann schalte mein Yeelight-Schreibtischlicht aus um mich daran zu erinnern, dass es langsam Zeit wird, ins Bett zu gehen.
  • Wenn ich eine Mail mit einem bestimmten Betreffe erhalte, dann speichere den Anhang in meine Dropbox.
  • Wenn ich ein Instagram-Bild poste, dann speichere das Bild auch in meine Dropbox.
  • Wenn ich ein Instagram-Bild poste, dann schicke das Bild als natives Bild zu Twitter.
  • Wenn dies, dann das…

Und der letzte Punkt sieht in der IFTTT-App dann so aus:

So einfach ist es also, die Instagram-Bilder schön zu Twitter zu schicken. Aber auch darüber hinaus sind die Möglichkeiten von IFTTT endlos, es gibt auch schon sehr viele fertige Applets.

Nur am Rande: Für alle Bastler ist auch der Maker-Kanal interessant, mit dem man sehr leicht z.B. mit Arduino-kompatiblen Boards kommunizieren kann. Aktuelles Bastelprojekt von mir: Ich hätte gerne eine Benachrichtigung, sobald die Waschmaschine fertig ist. Im Moment scheitert das noch am sicheren Erkennen des Endes des Waschgangs (nach dem Schleudern), aber wäre dieses Problem gelöst wäre der Rest einfach: Das Wemos D1 mini hängt im WLAN und ruft – sobald es eben das Ende des Schleuder-Vorgangs erkannt hat (siewissenschonsiewissenschon) – eine bestimmte IFTTT-URL mit einem Authentifizierungscode auf. Das ist der Trigger, der dann wieder eine Action auslösen kann, eben beispielsweise eine Benachrichtigung auf’s Handy schicken. Für Statistikfreaks könnte der Trigger auch die Uhrzeit in eine Google Tabelle schreiben, mit der man dann auswerten könnte, wie oft man die Waschmaschine nutzt, welche Wochentage Waschtage sind oder was die präferierten Waschzeiten sind. (Über die Sinnhaftigkeit kann gerne diskutiert werden…)

Touch ist alles, alles ist Touch

Alternative Mensch-Maschine-Schnittstellen finde ich schon immer interessant. Denn ich glaube, dass viele Eingabegeräte, mit denen wir so vertraut sind, nicht optimal sind. Sie sind historisch so gewachsen. Bestes Beispiel ist unser Tastaturlayout, welches nicht deshalb so aussieht, wie es aussieht, weil das für die heutige Eingabe am Computer optimal wäre, sondern weil das bei den typischen Buchstabenkombinationen der deutschen Sprache dafür sorgte, dass sich die einzelnen Buchstaben der Schreibmaschine möglichst selten verhakten. Es gibt z.B. einige optimierte Tastaturlayouts für die deutsche Sprache, die aber kaum eine Chance haben, sich durchzusetzen. Nicht weil sie schlecht wären, sondern weil wir so unglaublich träge sind in der Umgewöhnung. Die müsste fast mit Zwang passieren. In der Mathematik / Physik / Chemie nennt man so einen Zustand ein „lokales Minimum“. Schon nicht schlecht, aber um ein besseres, vielleicht sogar globales Minimum zu finden müsste viel Energie aufgewendet werden. Ich schweife ab…

Was ich sagen will: Aus lokalen Minima kommt man schlecht heraus, daher lohnt es sich, völlig neuen Ansätzen nachzugehen, statt alte optimieren zu wollen. Die Touch-Bedienung war ein solcher Schritt, und dieser Interaktionsansatz ist noch lange nicht ausgereizt.

Im folgenden Video ist ein Ansatz gezeigt, bei dem leitender Lack auf beliebigen Oberflächen aufgetragen wird. Am Rand des Objekts werden dann Kontakte angebracht und ein elektrisches Feld angelegt. Bei Berührung des Objekts wird jetzt dieses Feld modifiziert, woraus auf die Position der Berührung rückgeschlossen werden kann. Sehr schöne Idee:

Nicht einfach nur ein Filmchen

Einen Blogpost, nur um ein Filmchen zu empfehlen? Zugegeben, das ist ganz schön dünn. Dafür ist das Filmchen dick. DICK! Daher muss es hier festgehalten werden. Hätte ich nur ein einziges Frame daraus als Foto gemacht wäre ich darauf schon stolz. Ein Muss für jeden, der entweder schon mal selbst mit Timelapse gespielt und/oder an Videos gefrickelt hat. Oder auch für jeden, der einfach nur New York mag.

Kopfhörer auf und Film ab:

Wie man 2017 gratuliert

Jetzt hätte ich ihn doch beinahe vergessen, den jährlichen Geburtstagsstatistik-Post. Die Vergesslichkeit würde ich ja gerne auf das fortgeschrittene Alter schieben, aber das würde jeder, der mich kennt, sofort als billige Ausrede entlarven…

Wir kommen diesmal ohne große Umschweife direkt zu den Zahlen:

Wie immer ein paar Bemerkungen dazu:

  • So viele persönliche Glückwünsche wie in diesem Jahr hatte ich seit Aufzeichnugsbeginn noch nie. Das lag einfach daran, dass ich einen runden Geburtstag hatte und es diverse Feierlichkeiten gab: Von vorher eine größere mit der Familie, am Tag selbst eine auf der Arbeit und eine größere private am Abend. Dadurch kam einiges zusammen.
  • Die hohe Zahl an persönlich Gratulanten könnte natürlich die restliche Statistik verfälschen. Zum einen, weil damit die absoluten Zahlen nach unten und damit der Fehler nach oben geht, zum anderen, weil ich nicht ausschließen kann, dass die persönlich Gratulanten eine ähnliche Verteilung abgegeben hätten wie die Gesamtverteilung (also keine „repräsentative Stichprobe“ darstellt).
  • Es gab noch ein paar nicht-signifikante Gratulationsarten, die es nicht als separater Punkt in die Statistik geschafft haben. Mal sehen, wenn sie sich etablieren werde ich sie irgendwann auch für die letzten Jahre nachtragen. Dazu gehört z.B. das explizite persönliche Nichtgratulieren bei gleichzeitiger Überreichung signierter Senf-Portionsbeutel. Nice try!

Bis nächstes Jahr!