Archiv für den Monat: Februar 2011

Mr. Beam

via mr-beam.nl

Beim Einrichten eines Zimmers ist man oft unsicher, was genau wie wirken wird. Manche Menschen haben dafür mehr Gespür und Vorstellungsvermögen, andere weniger. Die Leute von Mr. Beam können da jetzt auf die Sprünge helfen. Sie projizieren einfach diverse Styles auf ein hell eingerichtetes Zimmer. Verblüffend, welche unterschiedlichen Atmosphären man so schaffen kann.

Zeig’s mir!

via golem.de

Gut, den Toner hätte ich auch ohne Augmented Reality noch gewechselt bekommen. Aber es gibt ja durchaus komplexere Anwendungen, für die so etwas enorm hilfreich sein kann. Und nicht alle Menschen sind gleich, auch nicht gleich begabt…

Die Idee knallt jedenfalls. Ausbaufähig ist sie trotzdem: Für komplexere Aufgaben braucht man häufig mehr als eine Hand, allerdings ist hier ja schon eine für das Halten des Handys belegt. Wenn man die Technik jetzt also noch um eine Art Brille mit eingebauter Kamera und eingebautem Display erweitern würde, dann, ja dann! Gibt es darauf schon ein Patent?

Klatsch-Variationen

An Steve Reich (Webseite, Wikipedia) scheiden sich die Geister, keine Frage. Ein Mann mit komischen Ideen und keinen Hemmungen, diese umzusetzen. Mich fasziniert seine Musik schon immer, sie hat oft etwas meditatives.

Hier sieht man ihn (rechts mit Mütze) bei der Aufführung eines seiner Stücke. „Clapping Music“ heißt das Teil, und nein, man muss es nicht ganz ansehen:

George Manak hatte das Stück wohl noch im Ohr, als er den Film Point Blank gesehen hat, in dem Angie Dickinson auf Lee Marvin herumtrommelt:

Und da kam ihm eine Idee:

Kein Wunder, dass Angie Dickinson da am Ende die Kraft ausgeht.

Gott im Mai segnet Sie!

Diese Kombination aus Spam und einem automatischen Übersetzer erinnert irgendwie an den Star Wars Day:

Hallo,
Ich habe das Gefühl, dass dieses Stück der Post Sie in einer vollkommenen Gemütsverfassung und besserer gesunder Bedingung erreichen wird. Ich glaube und habe auch das Gefühl, dass in der heutigen Welt, weder Rasse, Staatsbürgerschaft noch Religion jedes längere Aufgebot eine Barriere für Beziehungen werden.
Obwohl wir einander gut nicht wissen, aber ich werde Sie wirklich als ein Freund haben mögen, bin ich eine einzelne Dame, ich denke, dass ich empfindlich und Leuten freundlich bin, denke auch ich, dass ich einen gesunden Verstand des Humors, der Konzerte habe und ein guter Christ sein

Gott im Mai segnet Sie, weil ich warte, um von Ihnen bald durch zu hören.
Dank.
Frau Karolina.

Hier das Original mit deutlich weniger Charme:

Hello,
I have the feeling that this piece of mail will reach you in a perfect state of mind and better healthy condition. I believe and also have the feeling that in today’s world, neither race, nationality nor religion will any longer posse a barrier to relationships.
Although, we do not know each other well but I will really like to have you as a friend I am a single lady,I think I am sensitive and kind to people, also I think I have a good sense of humor,concerts and be a good Christian

May God bless you as I wait to hear from you soon through.
Thanks.
Ms Karolina.

Selbsterkenntnis

via ehrensenf.de

Jack Vale ist ja immer für einen Spaß zu haben. Der hier ist aber wirklich faszinierend. Auch wenn man zunächst über die Befragten schmunzelt, so ist ihre Reaktion zunächst doch eine sehr gesunde: Sie schränken das mögliche Antwortspektrum mit Hilfe des „gesunden Menschenverstandes“ (Rahmenbedingungen: Logik, Erfahrung) massiv ein, um schnell zu einer schlüssigen Antwort zu kommen. Nur funktioniert das eben in einem künstlich modifizierten Setting nicht immer…

Nicht mit mir?

„Wählen Sie bitte die Nummer 54323.“ So lautete der Auftrag des Psychologen an die Versuchspersonen. Eine andere Gruppe musste die Ziffernfolge 534243 in ein Handy eintippen. Beide Gruppen hatten dafür Geräte erhalten, auf deren Tasten nur die Zahlen zu sehen war, nicht – wie bei handelsüblichen Geräten – auch die Buchstaben, die fürs Tippen einer SMS benötigt werden. Anschließend sollten alle Probanden angeben, wie angenehm es für sie gewesen war, die jeweiligen Nummern zu wählen. Was sie allerdings nicht wussten: Beim Simsen ergibt die Tastenfolge 54323 das Wort „Liebe“, wohingegen die Tastenfolge 534243 das Wort „Leiche“ nach sich zieht.

„Tatsächlich mochten die Versuchspersonen die Telefonnummern mehr, die angenehmen Wörtern entsprachen im Vergleich zu denen, die mit unangenehmen Wörtern einhergehen“, sagt Topolinski – obwohl sie gar nicht wussten, dass die Tastenfolge der Telefonnummern solche Wörter ergab.

via uni-wuerzburg.de

Spannender Artikel, spannende Ergebnisse, spannende Konsequenzen. Vor allem für jemanden wie mich, der im Monat vielleicht so 2-3 SMS versendet…