Schlagwort-Archive: OMG

16 Zeichen

Nach einem Update meines Homebanking-Programms konnte ich mich in selbiges nicht mehr einloggen. „Passwort falsch“ wurde mir bei jedem Versuch verkündet. Das konnte aber nicht sein, mein Passwort kommt ja – wie es sich gehört – aus einem Passwortmanager. Vertippen ist also keine Option. Auf eine Nachfrage bei der Bank meines Vertrauens erhielt ich folgende („anonymisierte“) Antwort:

In den Versionen von {PROGRAMMNAME}, welche kleiner als {PROGRAMMVERSION} sind, war das Kennwort auf 16 Zeichen begrenzt. Ab der Version {PROGRAMMVERSION} kann das Kennwort auf maximal 64 Zeichen erweitert werden.

Wurde diese Einschränkung nicht beachtet und Kennwörter mit mehr als 16 Zeichen vergeben, wurde leider nicht bemerkt, dass nur die ersten 16 Zeichen des Kennworts erfasst und für den Abgleich gespeichert wurden.
Beim ersten Einsatz der Version {PROGRAMMVERSION} sollten nur die ersten 16 Zeichen des Passworts eingegeben werden. Wird stattdessen das vollständige Passwort eingegeben, wird dieses als falsch abgelehnt, da die Vorgängerversionen < {PROGRAMMVERSION} nur die ersten 16 Zeichen als Kennwort gespeichert haben.

Bitte geben Sie zunächst nur 16 Stellen des Kennworts ein. Danach kann das Kennwort von 16 Stellen auf maximal 64 Stellen geändert werden.

Eine schnelle und kompetente Antwort des Bankmitarbeiters, keine Frage. Fragen bleiben trotzdem. Es geht hier um mein Bankprogramm, da gehe ging ich davon aus, dass man sich Gedanken um die Sicherheit macht. Ich verwende einen Passwortmanager, um lange, einmalige und somit sicher Passwörter verwenden zu können, und die Bank verwendet dann nur die ersten 16 Zeichen davon? Außerdem konnte ich bei der Software das „falsche“ Passwort beliebig oft und ohne Zeitverzögerung eingeben. Hallo Brute Force! Immerhin verlangt man jetzt (neu!) bei neuen Passwörtern ein Sonderzeichen. Wohoo!

Man kann nur hoffen, dass die Jungs den Rest des Programms besser im Griff haben. Sicher bin ich mir da nicht mehr.

Eier trennen mit einem Fisch

Mein Schwesterchen ist für alles zu begeistern, was ihren Haushalt in irgend einer Form optimieren könnte. Manchmal sind diese DInge wirklich ziemlich praktisch und man kann viel davon lernen. Manchmal sind die Sachen aber auch ziemlich unnütz. Als sie letzte Woche irgendwo eine Methode aufgeschnappt hat, wie man Eier mit Hilfe einer leeren Plastikflasche super einfach und super schnell und super super trennen kann, da hat sie das gleich auf Facebook veröffentlicht und ich hab gleich müde abgewunken: Kenn ich schon, hab ich schon probiert, war nix, fertig. Das Verfahren sieht folgendermaßen aus:

Weiterlesen

Bitte ein Bild!

Im September haben wir uns endlich einen Fernseher zugelegt. Bis dahin hatten wir lediglich eine TV-Karte am Laptop hängen. Geht auch, aber eine schönes Bild ist etwas anderes. Fernseher also. DIe Suche nach einem passenden Gerät hat sich lange gezogen, sehr lange. Wir wollten eigentlich nur ein gutes Display, Smart-TV etc. waren absolut zweitrangig. Aber es stellte sich schnell heraus, dass man – will man ein wirklich gutes Bild – nicht ohne denganzen Schnickschnack aus dem Laden geht. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Letztendlich haben wir uns für einen Philips aus der 7000er Serie entschieden.

Das könnte ein Fehler gewesen sein.

Aber soviel muss man dem Gerät erst mal lassen: Ein gutes Bild hat es, ein sehr gutes sogar. Es hat keine so überzeichneten Farben wie die Samsung-Alternativen, das Ambilight macht Spaß, das Bild ist schnell und verwischt nicht, der Blickwinkel ist ziemlich groß und 3D funktioniert bestens.

Aber es gibt einige Sachen, die sagenhaft schlecht gelöst sind. Ein paar Beispiele:

Weiterlesen

How does he bike with balls that big?

Als Mountainbiker kennt man dieses Gefühl: Nach dem Ritt nach unten steht man voll Adrenalin da, schaut zurück und so langsam dämmert es einem, dass man diesen Berg eigentlich nicht so runterballern wollte. Vermutlich ging es dem Mountainbike-Profi Kelly McGarry nicht so, als er sich das Video seiner Helmkamera später angesehen hat. Ich befürchte, er wollte das genau so fahren, incl. des Backflips über eine 21m breite Schlucht. Irgendwer schrieb mal zu einem anderen kranken Downhill-Video:

How does he bike with balls that big?

Das gilt hier auch:

Fachmann für Transportsysteme

Gestern gab das Nobelpreis-Kommitee die Gewinner des diesjährigen Medizin-Nobelpreises bekannt, zwei US-Amerikaner teilen sich den Preis mit einem Deutschen namens Thomas Südhof. Die drei sind offenbar Fachleute für Transportsysteme. In Zellen und zwischen Zellen. Zellen sind extrem komplexe Tierchen, in ihnen muss wahnsinnig viel Material just in time von A nach B geschafft werden, sonst funktioniert da nichts. Und Thomas Südhof hat Pionierarbeit geleistet für das Verständnis dieser Transportsysteme.

Jetzt könnte man meinen, dass ein Mann wie Thomas Südhof gut orientiert sein sollte. Wer sich den ganzen Tag mit Transporten beschäftigt, der muss die Übersicht behalten. Der muss wissen, was wann wo ist. Und wer schon „Süd“-hof heißt, dem scheint eine gewisse Orientierung in die Wiege gelegt zu sein.

Und jetzt das. Die Zeit schrieb gestern Abend, dass Südhof nicht ganz klar ist, wohin er selbst eigentlich gehört. Ob er deutscher Staatsbürger ist oder nicht. Ok, ist auch nicht so wichtig, könnte man meinen, immerhin weiß er, dass er jetzt (auch?) Amerikaner ist und sich in Amerika befindet. Von dort aus kann man sich doch gut weiter orientieren. Aber die Zeit schreibt weiter:

Südhof erreichte die Nachricht der Auszeichnung im Auto in Spanien. „Ich dachte, es wäre mein Freund, der anruft. Ich habe mich nämlich ein bisschen verfahren. Es tut mir leid, das ist ein bisschen unerwartet“, so seine Reaktion. „Ist das Ihr Ernst?“, habe er den Anrufer im Auftrag des Nobel-Komitees gefragt. „Oh mein Gott!“

Oh mein Gott.

Vanillekipferl, handschriftlich

Als ich neulich im Keller meines Vaters nach etwas suchte, machte ich eine Entdeckung, die mich berührt hat. Auf den Stahlregalen, zwischen den Vorräten, Werkzeugen und Kartons, klemmte eine Keksdose. Und auf ihr klebte ein Etikett, das meine Mutter einst per Hand beschriftet hat. ‚Vanillekipferl‘ steht darauf. Als ich dieses Wort las, kamen mir die Tränen.

In den Bögen, die von einem geraden, symmetrischen V über das a, n und i in die beiden geschwungenen ls führen, erkannte ich ebenso die Schrift meiner Mutter wie in dem klassischen handschriftlichen k, dem fein geführten f und dem r, das immer ein wenig nach rechts verrutschte, und dabei einen wunderbaren Extrabogen schlug, bevor es in den letzten Buchstaben des Wortes überging. Meine Mutter lebt schon einige Jahre nicht mehr. Dieses kleine handschriftliche Klebeetikett ist geblieben. (…)

Was ich dann auf der Keksdose im Keller meines Vaters statt des Aufklebers mit dem Wort „Vanillekipferl“ gefunden hätte? Ich weiß es nicht genau. Wahrscheinlich eine lange, einzigartige Reihe aus binären Zahlen: 01110110 01100001 01101110 01101001 01101100 01101100 01100101 01101011 01101001 01110000 01100110 01100101 01110010 01101100.

via miriammeckel.de

Diese beiden Zitate umreißen einen (schon etwas älteren, aber eben wiederentdeckten) Artikel von Miriam Meckel mit dem Titel „Sich die Welt erschreiben“. Ich empfehle folgendes: Zunächst den kompletten Artikel lesen, in aller Ruhe und mit voller Konzentration. Anschließend lese man noch den Artikel, aus dem das folgende Zitat stammt:

Derart perfider und gleichzeitig schmerzhaft unterkomplexer, in sich wenig stringenter Kultur- und Technikpessimismus wäre an sich einfach zu übergehen. Aber er kommt von einer profilierten Medienwissenschaftlerin, einer prominenten Professorin und gefragten Autorin zu diesen Themen. Die letztlich, und das zeigt ihr Text, nichts anderes tut als Klischees aufzuwärmen, zu simplifizieren und vorgetäuscht zu argumentieren. Sie besetzt eine sehr enge Perspektive und verlässt sie nicht einmal versuchsweise. Sie ist eben mit Handschrift aufgewachsen, sie mag Handschrift, jetzt gibt es einen Wandel, also ist der Wandel schlecht. Wie schwach sie dabei argumentiert ist ein Ärgernis an sich. Ihre Position wäre sicherlich akzeptabel, würde sie diese solide unterfüttern.

Dass ein Stift auch nur Technik ist, muss eine Medienprofessorin offenbar nicht interessieren. Dass der Mensch nicht als handschriftlich schreibendes Wesen auf die Welt kam, ist wohl ein Fehler der gängigen Schöpfungsmythen. Was ist mit der Kulturtechnik des Reitens als haptisch-biologischer Erfahrbarkeit von Mobilität? Von seelenlosen Fahrrädern und Autos verdrängt? Was ist ein Mensch ohne eigenen Reitstil?

via alrightokee.de

Der Aritkel stammt von Friedemann Karig, den der eine oder andere vielleicht noch aus dessen Ehrensenf-Zeit kennt und dessen Blog alright, okee! ich hiermit ausdrücklich empfehlen möchte.

Audible my ass

In der Vorbereitung auf eine etwas längere Urlaubsfahrt wollte ich mir „Der König von Narnia“ als Hörbuch besorgen. „Das Wunder von Narnia“ hatten die Kinder bereits auf CD, der nächste empfohlene Teil war nur folgerichtig. Bei meiner Suche nach dem Hörbuch bin ich schnell über Audible gestolpert, und da man dort als Neukunde ein Hörbuch kostenlos herunterladen konnte waren wir im Geschäft. „Audible – Hörbücher zum Download“ lautet deren Slogen, das klang vielversprechend.

Die erste Ernüchterung folgte direkt nach der Registrierung: Man braucht ein spezielles Audible-Programm, um das Hörbuch nach dem Kauf herunterzuladen. Hm. Also heruntergeladen, installiert, damit dann das Hörbuch heruntergeladen. Allerdings standen nur eigenartige Formate zur Verfügung wie bspw. aax+. Nicht schön, denn mir war klar, dass ich damit auf dem mp3-Player des Juniors ein Problem bekommen würde. Aber es gab keinen anderen Weg, und irgendwie würde man das Zeug später schon konvertieren können.

Dachte ich mir so naiv. Einen Konverter habe ich dann allerdings vergeblich gesucht. Die einzige Möglichkeit, das Hörbuch in mp3s zu konvertieren, war angeblich das Brennen einer Audio-CD via iTunes, die man dann anschließend wieder rippt. Bitte? Ich wollte auf jeden Fall keine Rohlinge daran verschwenden, ein Hörbuch zu brennen, nur um es anschließend wieder zu rippen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem virtuellen Brenner, und wurde mit Virtual CD fündig. 30 Tage zu testen würden für mein Unterfangen ja reichen. Programm heruntergeladen, installiert, und es so eingerichtet, dass es beim virtuellen Brennen einer Audio-CD die Tracks direkt als wav auf dir Platte legt. Sehr elegant. Nun also noch iTunes gesucht, heruntergeladen, installiert (was mich etwas Überwindung gekostet hat…), dort nach Anleitung eine Playlist angelegt und dort das Hörbuch hineingelegt. Schön, dass iTunes auch die Kapitel des Hörbuchs aus dem aax+-File lesen kann. Sehr unschön dagegen, dass iTunes beim Brennen der Playliste auf die (virtuellen) CDs diese Kapitel dann schlicht ignoriert und statt dessen stur alle paar Minuten einen neuen Track anlegt. Zusätzlich erzeugt es ein paar Sekunden Überlapp zwischen den CDs. Hallo? Natürlich habe ich versucht, das bei iTunes anders einzustellen, was schon allein daran scheiterte, dass das DRM der aax+-Datei iTunes kein zweites Brennen erlaubt. Unglaublich.

Also weiter nach einer Lösung gesucht und irgendwann AudibleChapters gefunden, ein Tool, dass wav-Dateien, die aus aax+-Dateien erstellt wurden, richtig in Kapitel unterteilen kann. Das Teil ist kommandozeilenbasiert, braucht alle wav-Dateien mit der richtigen Nomenklatur (also mit Bulk Rename Utility umbenannt), dazu die aax+-Datei, dann noch ein paar Minuten Zeit, und schon hat man Audiodateien, die ordentlich kapitelweise geschnitten sind. Allerdings sind das dann flac-Dateien. Wenn man es allerdings bis hierher geschafft hat dürfte es kein Problem sein, diese Dinger dann noch irgendwie nach mp3 zu konvertieren.

„Audible – Hörbücher zum Download“. Laut gelacht. Den Account habe ich umgehend wieder gelöscht, meine Zeit kann ich auch mit dem Schreiben von Artikeln wie diesem hier verdummen. Vielleicht erspart das anderen dann wenigstens diesen Mist.

PS: Was ich auch gleich wieder gelöscht habe war das nun mühsam erzeugte Hörbuch. Weil ich am Ende festgestellt habe, dass das in unserem Haushalt bereits vorhandene Hörbuch nicht „Das Wunder von Narnia“, sondern eben genau diese Ausgabe von „Der König von Narnia“ war…

Kapitäns-Syndrom

Bis heute habe ich nie etwas vom sog. „Kapitänssynrom“ gehört, aber das, was ich heute davon gehört habe, hat mich doch ziemlich überrascht. Wikipedia definiert:

Unter Kapitänssyndrom oder Kapitänssymptomatik versteht man das Phänomen, dass viele Lernende in der Mathematik versuchen, Sachaufgaben – sogenannte Kapitänsaufgaben – zu lösen, die sachlich nicht erschlossen sind, d. h., die anhand des angegebenen Sachverhaltes gar nicht lösbar sind. Dabei werden Zahlen aus dem Aufgabentext unabhängig vom Kontext mit Operationszeichen verknüpft und das Rechenergebnis als Lösung angegeben.

via de.wikipedia.org

Der Name „Kapitänssyndrom“ kommt von einer bestimmten Beispielaufgabe, die in diesem Zusammenhang oft genannt wird:

„Auf einem Schiff sind 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?“ 76 der befragten 97 Schüler beantworteten die Frage, indem sie die angegebenen Zahlen der Aufgabenstellung in irgendeiner Weise miteinander kombinierten und eine Lösung auf die Frage angaben, obwohl es gar keine gibt.

via de.wikipedia.org

Die folgende Variation der Aufgabe ist besonders schön, hier wird die Lösung bereits in der Aufgabenstellung mit genannt:

Ein 27 Jahre alter Hirte hat 25 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Hirte?

Sebastian: Ich weiß es. Ein 27 Jahre alter Hirte, da muss man die 25 noch dazuzählen. Und die 10 Ziegen, die laufen ja nicht weg!

Frage: Die laufen nicht weg?
Sebastian: Ne, hab‘ ich nicht geschrieben!
Frage: Und was musst du da rechnen?
Sebastian: 27 plus 25 plus die 10.
Frage: Weil die Ziegen nicht weglaufen?
Sebastian: Ja.
Frage an Dennis: Und was meinst du?
Dennis: Die laufen weg! Der passt da nicht drauf auf!

via spiegel.de

Oder:

Lehrer: Du hast 10 Bleistifte und 20 Buntstifte. Wie alt bist du?
Julia: 30 Jahre alt!
Lehrer: Aber du weißt doch genau, dass du nicht 30 Jahre alt bist!
Julia: Ja, klar. Aber das ist nicht meine Schuld. Du hast mir die falschen Zahlen gegeben.

via spiegel.de

Das erschreckende ist, dass die Quote der Kinder, die wirklich anfangen zu rechnen, mit dem Alter steigt. Kurios.

TAN-Generator

Eigentlich wollte ich gerade nur eine Überweisung tätigen, leider wurde daraus nichts. Hab die freie Zeit dann genutzt, um meiner Bank eine Mail zu schreiben:

Geliebte Hausbank!

Soeben wollte ich eine Überweisung tätigen, setzte mich an meinen Rechner, starte (*piep*), legte eine Überweisung an und gab die Überweisungsdaten an. Zur erfolgreichen Transaktion fehlte nur noch eine TAN. Also kramte ich den unlängst erworbenen TAN-Generator aus dem Schreibtisch (man freut sich ja immer über technischen Fortschritt, so auch über dieses Kästchen (über den Anschaffungspreis hat man großzügig hinweggesehen), keine langen Listen mehr, nur eine kleine Prozedur am Rechner, die in jedem zweiten Fall auch problemlos funktioniert), holte meine EC-Karte aus dem Geldbeutel, führte sie in das Gerät und wurde von der Meldung überrascht, dass dessen Batterien wohl nicht mehr die jüngsten seien. Nun gut, ab in den Keller, dort lagern ja reihenweise Knopfzellen unterschiedlichster Bauart, jedoch keine CR2025, und das wären die gewesen, die mein kleines TAN-Kästchen wieder zum Leben hätten erwachen lassen. Keine Batterien, keine TAN, keine Überweisung. Und das nach schätzungsweise nicht mal 20 TAN-Generierungen. Scheint ja ein anstrengender Job zu sein.

BTW: Der Akku meins Handys hier neben mir am Schreibtisch hätte noch genug Saft, um einen SMS mit einer TAN empfangen zu können. Aber mal ganz ehrlich, so unter uns: Neben den Gebühren für die Kontoführung, denen für die EC-Karte, denen für zu viele Geldautomatenbesuche im Monat dann auch noch welche für jede einzelne SMS bei Überweisungen? Das hole ich ja im Leben nicht mit den Zinsen rein, die meine Konten bei Ihnen so bringen! Scherz.

Ich weiß, bis Sie diese Mail lesen wird mein Ärger größtenteils verflogen sein und ich werde mich damit abgefunden haben, die Überweisung erst tätigen zu können, wenn ich die Zeit gefunden haben werde, in die Stadt zu fahren und mir Batterien zu besorgen. Aber das mit der Zeit ist ja kein Problem, ich kann ja einfach die nehmen, in der ich sonst Fahrrad gefahren wäre. Das geht ja jetzt nicht, denn ohne Batterie keine Überweisung, ohne Überweisung keine Bestellung, ohne Bestellung kein Fahrradschlauch, und ohne Fahrradschlauch kein Radfahren. Und wenn ich dann schon in der Stadt bin, dann kann ich gleich dort beim Fahrradhändler meines Vertrauens einen neuen Schlauch besorgen und brauche dann gar keine Batterie mehr. Und zum Kaufen auch keine Bank. Traum! Klappt aber nur, wenn der Fahrradhändler wieder passende Schläuche hat. Am Donnerstag hatte er keine mehr, er musste welche bestellen. Man kann nur hoffen, dass wenigstens er passende Batterien hatte.

Seien Sie herzlichst gegrüßt von Ihrem allzeit treuen Kunden
(*piep*)

Kontextsensitive Werbung

Da wird ein Kind geboren (nein, es kommt jetzt keine Weihnachtsgeschichte). Der stolze Vater setzt einen Tweet ab und verziert ihn mit einem Foto bei Twitpic. Und da Twitpic auch von etwas leben muss lebt es von Werbung. Von kontextsensitiver Werbung? Man will es nicht hoffen. Denn das kam dabei heraus:

Kontextsensitive_werbung