Wie man 2018 gratuliert

Schon wieder ein Geburtstagsstatistik-Post, es geht Schlag auf Schlag. In diesem Jahr gab es eine Überraschung, aber mehr dazu weiter unten. Erst mal die trockene Statistik:

Die Rahmenbedingungen in diesem Jahr: Der Geburtstag lag in den Ferien, allerdings hatte ich einen ganz normalen Arbeitstag, wobei wir diesen mit einem Weißwurstfrühstück in kleiner Runde starteten. Daher gab es deutlich weniger persönliche Glückwünsche im Vergleich zum letzten Jahr, dafür mehr Anrufe und vor allem mehr WhatsApp-Nachrichten. Offensichtlich ist das der bevorzugte Ersatz-Kanal für persönliche Glückwünsche,

Facebook scheint eine Sache für sich. Die Gratulationen auf diesem Kanal nehmen die letzten Jahre ab. Die Freunde, die auf diesem Weg gratulieren sind in der Regel welche, die auf keinen anderen der aktuellen Kanäle ausweichen würden. Sie würden nicht anrufen oder eine Whatsapp schreiben, die meisten davon auch nicht auf einer privaten Feier eingeladen sein. Für diese Art von Bekanntschaft ein guter und einfacher Kanal.

Meine jetzt schon neun Jahre geführte Geburtstagsstatistik treibt ja mitunter auch seltsame Blüten. Im letzten Jahr wurden mir kleine signierte Senf-Portionsbeutel überreicht in der Hoffnung, dass diese hier auftauchen würden. Ich habe die dann aber nur im Text erwähnt. In diesem Jahr habe ich beschlossen, in Zukunft immer die kreativste Gratulationsart in der Statistik mit aufzuführen. Gewonnen hat nicht die Gratulation via Keybase.io, sondern der „Steppenläuferstrauch“: Beim Verlassen des Hauses habe ich ein Gebilde vor dem Haus gefunden, das neben Glückwünschen auch einen Hinweis auf dessen Urheber enthielt. Eine kleine Nachfrage ergab folgendes:

Ihr müsst euch schon ins Zeug legen, um nächstes Jahr den Steppenläuferstrauch zu toppen. Ich bin gespannt.

16 Reaktionen auf “Wie man 2018 gratuliert

    1. Simon de Vries

      Ich habe all die Jahre durchgehalten und hätte Daniels Geburtstag in diesem Jahr völlig vergessen, hätte ich nicht schon vor Zeiten ecards bis ins Jahr 2037 oder so vorab per Terminierung versandt (woran man dann offenbar auch selbst erinnert wird als Absender). Der Erhalt dieser Kategorie sollte also zunächst gesichert sein. Und es freut mich zu sehen, dass da offenbar noch jemand anders mitmacht.

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      1. dasaweb Beitragsautor

        Ich befürchte ja, dass dieser Dienst nicht bis 2037 überleben wird, aber gut. Dafür bin ich recht sicher, dass der andere Ecard-Sender auch dabei bleiben wird. Für die Ecard ist also erst mal noch was drin!

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