Rosa Aggression

Die Schweiz beruhigt Häftlinge mit Farbtherapie. Für Babyballerinas und Pferdemädchen ist Pink die Farbe der Wahl. Und »für Insassen mit einem hohen Maß an Gewaltbereitschaft, mit einem extremen Fluchtrisiko oder mit schweren psychischen Störungen«. Das glaubt zumindest René Meier, Gefängnisleiter des Schweizer Gefängnisses Pfäffikon. Er hat vor drei Jahren zwei Zellen komplett rosa anstreichen lassen: Wände, Boden, Decke, Lüftungsschacht, das verriegelte Fenster, sogar der Maschendraht vor dem Fenster. Die Bonbonfarbe soll besonders problematische Insassen beruhigen. Mit Erfolg: In der gesamten Zeit sind keine Übergriffe auf das Wachpersonal geschehen, nach zwei bis drei Wochen in der pinken Zelle dürfen die Häftlinge wieder zurück ins Normalfarbenuniversum. In den USA wird ein ähnlicher Farbton, das sogenannte »Baker Miller Pink« (benannt nach zwei amerikanischen Gefängnisaufsehern) bereits seit den 70er Jahren im Strafvollzug oder an Schulen für hyperaktive Kinder eingesetzt. Ein amerikanischer Fußballverein ließ die gegnerische Umkleide rosa streichen, um den Gegner zu schwächen. Das Ergebnis war so durchschlagend, dass die Western Athletic Association verbindliche Farbstandards für Umkleidekabinen in Stadien einführte. Annabel Dillig

via neon.de

Also ich werde bei zu viel rosa oder pink tendenziell aggressiver. Kann mir bitte jemand verraten, was das über mich sagt? Danke.

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