Woher mein Fable für 12-saitige Gitarren kommt lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Chhris de Burgh könnte z.B. nicht ganz unschuldig daran sein (und ich bitte den geneigten Leser, Chris de Burgh als Jugendsünde zu verbuchen). Jedenfalls habe ich mir Anfang 2003 eine richtig schöne Yamaha CPX8-12 NT gekauft; toller Klang, Piezo und internes Mikro, schön ausgeführt alles. Diese Gitarre war bis 2019 mein Instrument für alle Fälle.
Wir hatten aber auch kompliziertere Zeiten, die Yamaha und ich. Zweimal musste das gute Stück zum Gitarrenbauer, weil es – wie so ziemlich alle 12-saitigen Gitarren – bauartbedingte Schwächeerscheinungen zeigte. Die Decke war gerissen und die Brücke hatte sich gehoben. Grund dafür ist die viel höhere Zugspannung der Saiten im Vergleich zu einem gewöhnlich 6-saitigen Instrument bei nahezu identischer Geometrie. Das kann auf Dauer eigentlich nicht gut gehen. Und ging es auch nicht.
2019 kam dann endlich eine brauchbare 6-saitige Gitarre dazu (Betonung liegt auf “brauchbar”), und die Yamaha wanderte in die Ecke. Auch deshalb, weil sie sogar nach der 2. Reparatur nicht im Bestzustand war. Die Brücke begann sich wieder zu lösen und ich traute mich nicht mehr, sie neu zu besaiten. Die Angst, dass sie das nicht ohne kompletten Kollaps überleben würde, halte ich immer noch für nicht ganz unberechtigt.
Ich recherchierte. Die Tipps gingen von einen Ton tiefer stimmen bis hin zu Wegwerfen. Gut, ich hatte wenig zu verlieren, gespielt habe ich die Gitarre eh nicht mehr, schlechter als nicht spielen konnte auch das Ergebnis eines weiteren Reparaturversuchs nicht ausfallen. Die Reparatur werde ich nicht weiter beschreiben, schaut’s euch an:





















