Monatsarchiv: Oktober 2026

Der 12-saitigen Gitarre eine Brücke bauen

Woher mein Fable für 12-saitige Gitarren kommt lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Chhris de Burgh könnte z.B. nicht ganz unschuldig daran sein (und ich bitte den geneigten Leser, Chris de Burgh als Jugendsünde zu verbuchen). Jedenfalls habe ich mir Anfang 2003 eine richtig schöne Yamaha CPX8-12 NT gekauft; toller Klang, Piezo und internes Mikro, schön ausgeführt alles. Diese Gitarre war bis 2019 mein Instrument für alle Fälle.

Wir hatten aber auch kompliziertere Zeiten, die Yamaha und ich. Zweimal musste das gute Stück zum Gitarrenbauer, weil es – wie so ziemlich alle 12-saitigen Gitarren – bauartbedingte Schwächeerscheinungen zeigte. Die Decke war gerissen und die Brücke hatte sich gehoben. Grund dafür ist die viel höhere Zugspannung der Saiten im Vergleich zu einem gewöhnlich 6-saitigen Instrument bei nahezu identischer Geometrie. Das kann auf Dauer eigentlich nicht gut gehen. Und ging es auch nicht.

2019 kam dann endlich eine brauchbare 6-saitige Gitarre dazu (Betonung liegt auf “brauchbar”), und die Yamaha wanderte in die Ecke. Auch deshalb, weil sie sogar nach der 2. Reparatur nicht im Bestzustand war. Die Brücke begann sich wieder zu lösen und ich traute mich nicht mehr, sie neu zu besaiten. Die Angst, dass sie das nicht ohne kompletten Kollaps überleben würde, halte ich immer noch für nicht ganz unberechtigt.

Ich recherchierte. Die Tipps gingen von einen Ton tiefer stimmen bis hin zu Wegwerfen. Gut, ich hatte wenig zu verlieren, gespielt habe ich die Gitarre eh nicht mehr, schlechter als nicht spielen konnte auch das Ergebnis eines weiteren Reparaturversuchs nicht ausfallen. Die Reparatur werde ich nicht weiter beschreiben, schaut’s euch an:

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WordPress-Entwurfsmanagement

Der eine oder die andere mag es schon gemerkt haben, das Bloggen (für die Kinder: “Was ist Bloggen?“) hat bei mir wieder an Stellenwert gewonnen. Konkret heißt das, dass ich wieder bei einer Rate von mehr als einem Post pro Jahr bin. Eine meiner vielen seltsamen Eigenschaften ist wohl auch die, dass ein Projekt für mich erst als abgeschlossen zu gelten scheint, wenn es in irgend einer Form mit der anonymen Masse (haha, schön wär’s!) geteilt wurde. Kleine Dinge kommen nach Mastodon, größere hier ins Blog.

Und so begab es sich, dass in den letzten Wochen und Monaten die Liste der Entwürfe im Backend dieses Blogs zu wachsen begann und für meine Verhältnisse ungeahnte Ausmaße annahm. Es wurde unübersichtlich. Welche Entwürfe sind in welchem Stadium? In welcher Reihenfolge will ich sie publizieren? Da gab es alles zwischen der unkonkreten Idee bis hin zum nahezu fertigen Post. Außerdem gab es Posts, die am besten gestern hätten veröffentlich werden sollen und wiederum andere, bei denen mir Sankt-Nimmerleins-Tag locker noch reichen würde.

Was also dringend ins Werk gesetzt werden wollte (“ins Werk setzen”, eine Formulierung, die meiner Wahrnehmung nach gerade einen Aufwärtstrend erlebt): Ein WordPress-Plugin, welches im Dashboard die Blogpost-Entwürfe auflistet und in der man gleichzeitig den Reifegrad und die Priorität der einzelnen Posts einstellen kann.

Vor Urzeiten hatte ich den Vorgänger eines solchen Plugins geschrieben, damals noch so richtig mit der Hand. Es könnte sogar in vi gewesen sein, aber ich will nicht prahlen.. Jedenfalls war jetzt die Zeit gekommen, das Plugin mit Hilfe der üblichen Helferlein etwas aufzubohren. Und so sieht das jetzt aus:

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