@RegSprecher

Ich sage danke. Danke an @RegSprecher Steffen Seibert für die Tweets aus dem Bundespresseamt. Und danke an seinen Stellvertreter Christoph Steegmans für diese unterhaltsame Bundespressekonferenz (die hier auch nachgelesen werden kann). Unglaublich, wie er so ruhig bleiben konnte…
Andere sagen nicht danke. Sie freuen sich nicht mal. Sie verstehen gar die Welt nicht mehr. Die bitterste Erkenntnis dabei ist die, dass diese Unverständigen genau diejenigen sind, die sonst auch viel Information zu uns bringen, garniert mit einer gehörigen Portion Interpretation und eigener Meinung versteht sich. Unheimlich irgendwie.

Kleiner Nachtrag:

via ahoipolloi.blogger.de

7 Reaktionen auf “@RegSprecher

  1. k.

    hab mir die 20 minuten auch gegeben. man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. @zeitonline meinte dazu: „keine satire“. leider.

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  2. dasaweb Beitragsautor

    Der einzige Trost ist, dass die Rollen nicht noch vertauscht sind. Denn das hätte man ja eigentlich erwartet.

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  3. Tobias

    Als nicht Twitter nutzender Mensch finde ich das Video jetzt nicht so lustig, wie wahrscheinlich einige von euch. Ich finde die Fragen schon eher schwach. Eine Frage, die sich mir aber auch stellt ist, warum unser Bundespresseamt ein Medium nutzt, dass kommerzielle Interessen verfolgt und von einer US-Firma betrieben wird. Wäre es technisch nicht genauso gut möglich das ganze auf einem freien Protokoll aufzubauen, dass dann über eigene Server laufen könnte, ähnlich wie bei Blogs? Oder habe ich hier noch etwas elementares von Twitter nicht verstanden (ich fürchte das ist für euch jetzt eine genauso dumme Frage)?

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  4. dasaweb Beitragsautor

    Das wäre fein, wenn das ging, also ein offenes Protokoll. Das finde ich den größten Pferdefuß an Twitter und Facebook. Es gibt ja eine freie Twitter-Alternative (identica), kann man aber vergessen.In diesem Fall finde ich das aber gar nicht schlimm. Der Bundespressedienst nutzt das ja nicht zur internen Kommunikation (da hätte ich massive Probleme damit), sondern für Öffentlichkeitsarbeit. Und da finde ich es völlig unkritisch. Zumal man auch an die Information kommt, ohne selbst einen Twitter-Account haben zu müssen, sei es über die Twitter-Seite direkt, den RSS-Feed (gerne auch andere Formate, das bietet eine Fülle an Weiterverarbeitungsmöglichkeiten!) oder irgend einen Maildienst. Wo ist also das Problem? Außer dass es diesen Leuten einfach prinzipiell nicht passt, dass an ihnen vorbei jetzt auch der Bürger direkt informiert wird…

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  5. Tobias

    Naja, auch bei Identi.ca läuft das aber ja so, dass für die Vernetzung noch eine Firma verantwortlich ist, oder? Schön wäre doch ein komplett freier Peer-to-Peer Ansatz. Geht Diaspora nicht in die Richtung? Wobei auch da wieder Geld dahinter steht und damit der Anspruch auch Geld zu verdienen. Für mich stellt sich halt eher die Frage, ob es gut ist, wenn Facebook, Twitter und Co. einfach unkritisch verwendet werden. Es ist halt schon so, dass das Unternehmen mit Eigeninteresse sind, die irgendwie Gewinn machen müssen. Das auch mal kritisch zu Hinterfragen halte ich für angebracht.Viele der Fragen in dem Video zielten ja auch darauf ab, ob die Authentizität gewährleistet ist. Ist sie das nicht, ist es schon verständlich, dass die Presse darauf drängt, dass Twitter nur Zusatzmedium ist und nicht Hauptmedium. Für die offizielle Informationsquelle wäre doch wahrscheinlich ein Ansatz mit digitaler Signatur wünschenswert, oder?Und zuguterletzt stehe ich – obwohl ich selber drinnen hänge – dem konstanten Informationsfluss schon kritisch gegenüber. Gerade in der Politik bekommen die Politiker heute auch Informationen im Minutentakt und 24/7. Ob das wirklich zu besseren Entscheidungen oder eher zu ADS-Politik führt, bin ich mir nicht sicher. Das hat natürlich jetzt nicht direkt mit der Frage zu tun, ob Twitter vom Bundespresseamt genutzt werden sollte. Aber ich kann verstehen, dass auch der potentielle „Informationsmüll“ durch Twitter kritisch gesehen wird.Ich weiß, ich bin hier konservativ. 😉

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  6. dasaweb Beitragsautor

    Ich verstehe deine Skepsis bezüglich dieser Dienste grundsätzlich, aber gerade an der Stelle der reinen Informationsweitergabe finde ich das zweitrangig.Zur Authentizität: Es gibt auch verifizierte Twitter-Accounts, was gerade ja auch für Leute des öffentlichen Lebens wichtig ist, weil es dort viele Fake-Accounts gibt. Im Moment werden aber glaube ich keine verifiziert, hab ich diffus so im Kopf. Allerdings: Wenn der Account offiziell vom Bundespresseamt angekündigt wird ist er ja quasi verifiziert. Dass es dann jemand schaffen kann, über diesen Account falsche Meldungen zu verbreiten ist klar. Aber das kann man auch bei den bisherigen Kanälen wie Fax, Telefon, Webseiten etc. Da sehe ich keinen Unterschied.

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