Dominosteine eng oder weit stellen? Ein Experiment.

Gestern Abend stellte sich der Jüngere beim Spielen mit Dominosteinen eine Frage: Sind Dominosteine auf einer  bestimmten Strecke schneller, wenn man sie maximal weit auseinander oder wenn man sie ganz eng zusammen stellt?

Die Frage ist nicht trivial, immerhin gibt es bei diesem Prozess wohl teils konkurrierende Effekte:

  • Je weiter die Steine auseinander stehen, desto weniger Steine brauche ich für die Strecke, und desto weniger Umfallprozesse müssen stattfinden.
  • Je weiter die Steine auseinander stehen, desto länger dauert ein Umfallprozess, bis er den nächsten triggert.
  • Je enger die Steine zusammen stehen, desto mehr spielen Reibungsprozesse zwischen den Steinen eine Rolle.

Vermutlich wird es also irgendwo einen optimalen Steinabstand geben. Uns interessierten nun die beiden sinnvollen Grenzwerte, die man beim Stellen der Steine üblicherweise verwendet. Jetzt musste ein Experiment her. Wir stellten zwei Reihen an Steinen, die einen sehr eng zusammen, die anderen ziemlich weit auseinander. Die beiden Reihen mussten gleich lang sein, gleichzeitig gestartet werden und die Geschwindigkeit sollte gut sichtbar sein. Bevor du das Video mit der Lösung anschaust: Was ist dein Tipp?

4 Reaktionen auf “Dominosteine eng oder weit stellen? Ein Experiment.

  1. Achim

    Das war alles????? Keine 15 Zwischenstufen und noch enger und noch weiter? Dann kommen schließlich auch noch ganz andere Effekte zum Tragen! (Du weißt bestimmt welche) 😉
    Trotzdem, nettes Experiment!

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    1. dasaweb Beitragsautor

      Sorry, zwischen Feierabend und Abendessen war einfach nicht mehr Zeit.

      Und ja, es gibt noch einen Effekt, sieht man auch in dem Video: Bei den weiter gestellten Steinen wirken sich „Fehlstellen“ stärker aus, die bringen die Sache leicht mal zum Stocken. Bei den engen passiert das nicht.

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  2. Johannes

    Noch etwas cooler wäre das Video, wenn es mit mehr fps aufgenommen werden wäre. 😉 Dann würde die Zeitlupe nicht so ruckeln.
    Das iPhone 5S (falls das jemand in der Gegend hat) kann das echt super. Tolle Sache!

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    1. dasaweb Beitragsautor

      Das stimmt, das 5S ist da ist ziemlich unschlagbar. Hab es mit einer EOS 700D gemacht, leider auch bei FullHD statt bei HD. Bei HD wäre das 5S doppelt so gut (120fps), das ist so die Größenordnung. Verlangsamt hab ich auf 1/8, dann hab ich noch 133ms/frame. Wobei ich nicht weiß, ob Movie Maker (ja, lacht nur!) da nicht auch noch was verschlimmbessert. Noch ein Problem: Die Szene war recht schlecht ausgeleuchtet, das war dann – als ich das gemerkt habe – nicht mehr zu ändern, für den Aufbau eines extra Lichtes war keine Zeit. In dieser Hinsicht hätte das 5S dann mit Sicherheit ziemlich das Nachsehen gehabt. Also wie immer ein Trade-Off… Ich war am Ende froh, dass es so eindeutig war, je knapper das Ergebnis, desto wichtiger die Framerate.

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