“Pixels” heißt dieses Filmchen, das seit ein paar Wochen durch’s Netz geistert. Und ich will auf dieses Schmuckstück hinweisen, auch auf die Gefahr hin, einige damit zu langweilen.
<besserwissermodus>Eines muss ich aber noch loswerden als einer, der täglich mit Pixeln und Voxeln zu tun hat: Das in dem Film sind doch eher Voxel als Pixel.</besserwissermodus>
Überprüfen Sie das Spielzeug Ihrer Kinder! – Knackfrösche und Schreckschusspistolen können auch bei kurzzeitiger Einwirkung erhebliche Gehörschäden nach sich ziehen!
Heute ist “Tag gegen den Lärm”. Und das hier ist einer von 13 Tipps auf der Seite tag-gegen-laerm.de. Man kann nur hoffen, dass das nicht ernst gemeint ist…
Während Sony noch im Geschäftsjahr 2002 einen Rekordabsatz von 47 Millionen verkaufter Floppy-Disks allein in Japan vermelden konnte, verließen 2009 nur noch 12 Millionen Stück die Fertigung. Außerhalb Japans stellte Sony den Verkauf mittlerweile fast komplett ein. Zu den nennenswerten Absatzmärkten zählt nur noch Indien.
Da kommt schon Wehmut auf. Keine Disketten mehr? Ich werde alt. In meiner Jugend hatte ich Aushänge am Schwarzen Brett der Schule, um meine sehr günstig eingekauften Floppys mit einer kleinen Gewinnmarge an den Mann zu bringen. Bedarf gab es zuhauf. HD-Floppys versteht sich, also schon die guten, nicht diese kleinen veralteten DDs. Das war die Zeit, in der jeder ordentliche Rechner auch noch ein 5 1/4-Zoll-Laufwerk hatte. Und brauchte. Zum Booten mit modifizierter Konfiguration. Und irgendwo in den Tiefen meines Kellers sollten sogar noch große 8-Zoll-Disketten liegen. Auch zu Zeiten des Studiums waren Disketten das gängige Speichermedium. Netzscape für den Rechner daheim über Modem ziehen (falls man ein Modem hatte)? Ein Unding. Also an der Uni gezogen, “split -b 1440k”, 12 Disketten, daheim (am übernächsten Tag, weil immer mindestens eine Diskette nicht mehr ging) mit “copy /b” wieder zusammen kopiert und gut. Man merkt, ich komme ins Schwärmen. Erst heute Morgen hab ich aus meinen Schreibtisch eine Diskette gezogen und meinem Kollegen gegeben. Er braucht sie zum Flashen seines BIOS, damit seine neue SSD besser läuft. Technik von vor 25 Jahren für die Technik von morgen…
Wollte heute im Zug mal kurz in dieses Interview schauen, aber dieser Typ (Götz Werner) hat mich so fasziniert, dass ich es ganz angesehen habe. Seinen Vortrag auf der re:publica hab ich noch nicht angesehen, mach ich vermutlich aber noch. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens passte bisher zwar nicht nahtlos in mein Denken, aber das kann ja noch werden.
Eigentlich (da ist es wieder) ist dieses Video ganz böse: Diese Rollen, diese Klischees, einfach alles. Trotzdem finde ich das Teil sehr lustig. Guckst du!
Und wieder beginnt ein Eintrag mit “eigentlich”: Eigentlich mag ich es nicht, Kindertalenten eine zu große Bühne zu bieten. Das Internet ist eine ziemlich große Bühne. Aber dieses Mädchen hier ist einfach zu faszinierend, um es auszulassen. Ich muss sagen, am Anfang war ich nicht so wirklich angetan, weil mir einige Unzulänglichkeiten zu deutlich aufgefallen sind. Dann hab ich mich mal kurz daran erinnert, wie mein Siebenjähriger so singt…
Nein, zukunfsfähig ist diese Musik nicht, die ich da eben auf meinem neuen kleinen mp3-Player gehört habe. Sich über’s Radio suchen lassen? Unsere Kinder werden nicht mehr wissen, was da gemeint ist. Reiseruf nennt man das. Es gibt ihn ja immer noch, aber er wird wirklich extrem selten. Ich werde das Lied trotzdem weiterhin hören. Immerhin versteht man den Rest auch nicht wirklich.
Dass Mustererkennung nicht etwas ist, was man mal eben so aus dem Ärmel schüttelt ist klar. Umso faszinierter bin ich von der Gesichtserkennung von bspw. Picasa. Ich verwende das nicht intensiv, aber wenn, dann bin ich meistens fasziniert, was diese Algorithmen zu leisten im Stande sind. Leider muss der Lehrer sich eingestehen, dass der Schüler mittlerweile besser ist als er selbst. Denn was der Schüler Picasa dem Lehrer Mensch hier als Gesicht verkauft dürfte diesem erst auf den zweiten Blick zugänglich sein:
Und so sieht eines aus. Dazu Kopfschmerzen und vielen Tränen. Aber es besteht Hoffnung, irgendwann verblüht bei uns jede Pflanze.
Edit: Ehrlich gesagt sah das Ding in Wirklichkeit und vor allem am zweiten Tag noch übler aus als auf dem ersten Bild. Vier Tage später blüht nicht nur ein Veilchen, sondern eine ganze Blumenwiese (siehe zweites Bild). Dafür ist die Schwellung viel besser.
Es sind auch praktische Gründe, die für schwarze Produkte sprechen. Schwarz zählt zu den sogenannten unbunten Farben, wie auch Grau und Weiß. Unbunte Farben haben keinen Farbton und können nicht in ästhetischen Konflikt mit anderen Farben geraten. “Schwarz fügt sich überall ein”, sagt Florian Hufnagel, Chef des weltgrößten Designarchivs Neue Sammlung in München: “Alles lässt sich mit Schwarz kombinieren, das machte es auch zur erfolgreichsten Farbe für Elektronikartikel, die ja überall hinpassen müssen.” Schon die ersten Telefone aus Bakelit waren schwarz.
Die Zeit schreibt hier über die Farbe schwarz im Design. Interessant finde ich das an sich schon, noch interessanter ist das in Kombination mit dem ebenfalls in der Zeit erschienenen Artikel zur Suche der Wissenschaft nach dem totalen Schwarz.