Die Idee hatte wohl schon fast jeder. Ein gewisser Malte Jehmlich hat es aber umgesetzt, und das wirklich exzellent! Mehr Infos und auch ein neueres (aber nicht so informatives) Video findet man auf der Homepage.
Sieht schon etwas schwülstig (?) aus, das Teil. Aber die Idee hat was. Wie ein Stehaufmännchen, nur eben situationsabhängig:
Ein Stehaufmännchen ist ein Gegenstand, meist in Gestalt einer Figur, in der Regel mit abgerundeter Unterseite, dessen Schwerpunkt sehr tief liegt. Jede Veränderung der Lage eines Stehaufmännchens führt dadurch zu einem Anheben des Schwerpunktes, so dass sich das Stehaufmännchen durch die Schwerkraft von selbst wieder aufrichtet. Besitzt das Stehaufmännchen eine halbkugelförmige Unterseite, so muss der Schwerpunkt unterhalb des Mittelpunkts der Kugel liegen.
Einen Erfolg versprechenden Ansatz zur Schaffung einer interaktiven Demokratie stellt Liquid Democracy dar. Da niemand über hinreichend Zeit und Wissen verfügen wird, um alle Fragen selbst zu entscheiden, sieht Liquid Democracy eine übertragbare, themenspezifische Delegation des Stimmrechts an beliebige andere Personen vor, die jederzeit widerrufen werden kann. Die Möglichkeit der Stimmendelegation ist seit langem als “delegated” oder “proxy voting” bekannt. Wurde die Delegation des Stimmrechts ursprünglich genutzt, um bei Abwesenheit einen Vertreter zu beauftragen, so erhebt Liquid Democracy die Delegation zum Prinzip. Es geht letztlich um die Suche nach Experten ungeachtet der formalen Qualifikation: man delegiert seine Stimme an eine Person, der man in einer bestimmten Sachfrage entweder die Vertretung seiner Interessen oder die Entscheidung darüber, wer dies kann, zutraut. Da Liquid Democracy auf die für repräsentative Demokratien typische Bündelwahl und auf feste Wahlperioden verzichtet sowie jederzeit die aktive Einmischung ermöglicht, kann sie Nachteile der repräsentativen Demokratie abmildern oder beseitigen, insbesondere korruptionshemmend wirken, Lobbyarbeit nur noch auf der Basis von Argumenten aussichtsreich erscheinen lassen, ohne dabei die Menschen zu überfordern. Jeder Einzelne kann entscheiden, ob er sich so verhält wie in einer repräsentativen Demokratie oder in einer direkten Demokratie. Diese Entscheidung kann er außerdem für jedes einzelne Thema treffen. Es ergibt sich ein fließender Übergang zwischen repräsentativer und direkter Demokratie.
Man mag von den Piraten halten was man will, spannend ist das in jeden Fall, was sie mit LiquidFeedback da ausprobieren werden. Dass unsere demokratischen Modelle hier und da an ihre Grenzen stoßen ist ja hinlänglich bekannt. Und dass eine Partei den Mut hat, Neues auszuprobieren, weckt mein Interesse und verdient meinen Respekt. Neue Ansätze zur Entscheidungsfindung sind ja nicht nur für die Politik interessant.
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Mit Kaffeezeugs hab ich ja nichts zu schaffen, brauche also auch keine Maschine. Das Ding hier würde ich mir trotzdem in die Küche stellen. Falls die Arbeitsplatte hält…
Mehr Fotos (auch von Herstellungsprozess) findest du hier.
Adam Kohn hat Auschwitz überlebt und dort über 60 Jahre später ein kleines Tanzvideo zum Song “I will survive” aufgenommen. Kommentare zu dem Video gibt es genug im Netz, ich sag nur: Ansehen.
Thematisch wird die Junge Union Oberfranken in diesem Jahr der “Demografische Wandel” begleiten. In Oberfranken sinkt seit Jahrzehnten die Zahl der Kinder, die Bevölkerung wird immer älter, Familienstrukturen und Lebensläufe wandeln sich, in Nord- und Ostoberfranken schrumpfen Städte und Landkreise. Der demographische Wandel wird unsere Gesellschaft und unser Miteinander verändern.
Gemäß der These Adrians: “Nur wer für die Zukunft, also für Kinder sorgt, kann es sich erlauben, in der Gegenwart im Wohlstand zu leben”, wollen wir mit der Singlebörse vor allem junge Leute auf das Thema aufmerksam machen. Wer noch nicht “vergeben” ist, soll sich eintragen, je mehr mitmachen, desto besser!
Schlechter geht es kaum. Die Junge Union Oberfranken beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem demographischen Wandel und stellt als Lösungsweg eine Singlebörse ins Netz. Aua. Das ist ja fast sowas wie ein freiwilliger Online-Pranger…
Die Kühe in diesem Musikvideo sind mehr als nur bewegungslustig. Gut gelaunt tanzen sie sich in Ekstase und vergessen dabei scheinbar sogar, wer sie eigentlich sind. Aber auf jeden Fall eine wirklich gelungene Kuhreographie.
Diese Karte lag vor mehr als einem Jahrzehnt in einem Briefkasten. Nahezu alle der persönlichen Daten auf der Karte haben sich seither geändert. Jetzt ist sie mir wieder in die Hände gefallen. Will sich jemand outen, diese Karte damals abgeschickt zu haben? Oder soll ich?
Im Übrigen ging es in meiner Diplomarbeit über diese Beziehungsmuster und -kombinationen junger Frauen und prominenter Männer und ich kann dir sagen, du bist nicht allein! Falls du an meiner Folge-Studie über das Verhalten (Medien, selbst, Umfeld) bei Trennungssituationen unilateral-prominenter Päärchen persönlich für ein Interview zur Verfügung stehen würdest, würde ich mich freuen und du kannst dich gerne bei mir melden. All the best und viele Grüße aus Ansbach!