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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Das iPad ist nur eine Fernbedienung

Das iPad ist also kein Computer im Sinne einer Universalmaschine mehr, sondern eine Abspielplattform für die Inhalte der Medienkonzerne. Das iPad macht aus dem Two-Way-Web wieder eine Einbahnstraße und zwar eine, für deren Nutzung gezahlt werden muss.

Das führt letztlich zur Entmündigung der Nutzer. Der für das soziale Netzwerk Twitter arbeitende Autor und Programmierer Alex Payne, eigentlich ein Mac- Enthusiast, formuliert es drastisch: “Was mich am meisten am iPad stört, ist dies: Hätte ich als Kind anstelle eines richtigen Computers nur ein iPad gehabt, wäre ich nie ein Programmierer geworden.” Möglicherweise läutet das iPad das Ende einer “Hacker-Ära” ein und entmündigt uns mit klinisch reinen Anwendungen, die zwar praktisch sein mögen, aber jede Kreativität im Keim ersticken. Für mich jedenfalls steht fest: Ein Computer, auf dem keine einzige Programmiersprache läuft, ist kein Computer, sondern eine Fernbedienung.

via faz.net

Bitte den ganzen Artikel lesen. Danke.

Der Artikel drückt sehr gut aus, was mich neben all den technischen Unzulänglichkeiten am meisten am iPad (und ebenso am iPhone etc.) stört.

Pomplamoose

Wieder mal Musik gefunden, und das wie so vieles via Ehrensenf. Es ist der Youtube-Kanal “PomplamooseMusic” von Jack Conte und Nataly Dawn. Da findet man irgendwelche Cover-Versionen von irgendwelchen Songs und was weiß ich noch alles. Klingt jetzt langweiliger als es ist, denn die beiden punkten mit enormer Kreativität und echtem Spielwitz. Und bitte: Auf jeden Fall die beiden obigen Videos ganz ansehen und nicht nach dem ersten aufhören. Im zweiten erwartet euch eine Oma, die…

Playing For Change | Stand by Me

via playingforchange.com

Gestern bei Facebook über dieses Video gestolpert (wer war das?). Es ist nicht einfach nur ein Musikvideo, sondern dahinter steht Playing For Change. “Stand by Me” war der erste Song des Projekts. Dafür wurden an allen möglichen Ecken der Welt Musiker aufgenommen und dann zusammengeschnitten. Faszinierend, denn es sind nicht nur Profis wie Bono dabei, sondern auch Leute wie Grandpa Elliott. Lohnt sich, mal ein bisschen auf der Seite zu stöbern.

Pädagogisch egal

Original Sound Track by Ricardo Seola

via yankodesign.com

Ich stehe dazu: Ich bin kein Freund von pädagogisch wertvollem Spielzeug, von schlechten Spielsachen, die nur aufgrund ihres Materials (Holz) toll sein sollen oder allgemein davon, Kinder nicht einfach Kinder sein zu lassen, sondern aus ihnen einfach alles rausholen zu wollen, und das möglichst früh, am besten vor allen Gleichaltrigen. Vermutlich kommt diese Spieluhrlok genau aus dieser mir eigentlich unliebsamen Ecke, trotzdem gefällt sie mir. Vielleicht deshalb, weil ich mir weniger vorstelle, was die Kinder damit machen könnten als viel mehr, wie viel Spaß ich damit hätte…

PS: Noch schicker wäre es, wenn die Böbbelchen in den Schienen beliebig steckbar wären, also für die Kleinen vielleicht nur eine einfache Pentatonik, dann irgendwann komplett frei. Wäre allerdings schlecht für’s Geschäft. Obwohl, würde das nicht die Kreativität enorm fördern?

Raumübergreifendes Großgrün

(Raumübergreifendes Großgrün – Sozusagen! – Bayern 2 – 15. 01. 2010)

raumübergreifendes_gossgrün

Das Klo- & Badputzen hat diesmal etwas länger gedauert, Sozusagen! hat mich von der Arbeit abgelenkt. Ein Gespräch mit Hinrich Lührssen über seinen “Kleinen Übersetzungshelfer für Beamtendeutsch” (Rowohlt). Einige Highlights aus Buch und Sendung:

  • Raumübergreifendes Großgrün
  • Personenvereinzelungsanlage
  • Nichtlebende und lebende Einfriedung
  • Erwerbsobligenheit
  • Beelterung
  • Einantwortung
  • Beiwohnung
  • Schwengelrecht
  • Spontanvegetation

Scheint – um den Bogen zum Anfang zu schlagen – eine hervorragende Klolektüre zu werden.

Sag’s dem Nachbarn

Your dog shits in my yard
via passiveaggressivenotes.com

Vielleicht ist das ein alter Hut, aber ich kannte ihn noch nicht und finde ihn lustig. Wer seinem Nachbarn etwas mitteilen will und zu faul ist, mal kurz rüber zu gehen (einen anderen Grund kann es dafür ja nicht geben), der benenne einfach mal für ein paar Tage sein WLAN um. Mehr Beispiele nach dem Klick.