Da sitze ich letzte Woche auf einer Konferenz und sehe um mich herum nicht nur unzählige Laptops und Smartphones, sondern eben auch eine Menge Tablets. Ich hatte meist mein Smartphone im Einsatz, nur für Ausnahmefälle auch mal mein Notebook. Und zum richtigen Mitschreiben, zum schriftlichen Denken etc. nutzte ich ein ganz klassisches Notizbuch. Also so eines mit Stift und Papier. Und ich hab niemanden gesehen, der das, was ich da tat, durch ein elektronisches Gerät ersetzen konnte. Im Netz surfen und im Programmheft blättern konnte ich auch mit meinem Smartphone, teils besser als die Leute mit den Tablets.
Heute morgen beim Duschen im Halbschlaf davon geträumt, dass ein Tablet mit zusätzlichem Stift das ideale Werkzeug für solche Einsätze wäre. Und dann entdeckte ich vorhin im Feedreader dieses (nicht mehr brandneue) Video:
Andere Länder, andere Sitten: Hier in Montreal haben die Autos vorne kein Nummernschild, dafür oft so einen seltsam-hässlichen Steinschlagschutz. Was auch auffällt ist, dass die Ampeln immer nur auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen. Bei Fußgängerampeln kennen wir das ja so, bei denen für Autos eher nicht. Apropos Ampeln: Die Fußgängerampeln weisen eine gewisse Diversität bzgl. Farben und Formen auf, die einem normliebenden Deutschen doch etwas fremd ist. Dafür warten sie mit einer Besonderheit auf:
Viel praktischer als eine Gelbphase, finde ich. Man kann sehr gut einschätzen, ob man es noch auf die andere Seite schaffen wird oder nicht.
Was ist Interview Project Germany? Eine so einfache wie geniale Idee – ein Roadtrip quer durch Deutschland – hunderte von Kilometern von Ost nach West und von Nord nach Süd. Eine Reise, die von ganz und gar zufälligen Begegnungen mit fünfzig sehr unterschiedlichen Menschen lebt. Jeder dieser Menschen hat der IPG Filmcrew eine andere Geschichte erzählt – seine eigene. Vom Lebensglück, plötzlichen Wendungen und lebenslanger Suche, vom Scheitern, Angst und Wiederaufstehen, von Sehnsucht, Liebe und Glauben. Persönlich und unerwartet, authentisch und berührend. Viele von ihnen haben ihr Leben so noch nie mit jemandem geteilt.
Das Ergebnis: ganz gewöhnliche Menschen erlauben uns ganz ungewöhnliche Einblicke. Werdet Zeugen dieser einzigartigen Lebensgeschichten!
Ich bin ein Lego-Fan, keine Frage. Wir haben in den letzten Tagen versucht, ein sehr kompaktes, überschlagsfähiges Allradfahrzeug zu bauen; so richtig funktionstüchtig ist es bisher nicht… Immerhin waren sowohl Zeit als auch Material begrenzt.
Der Typ, der obige Ballmaschine gebaut hat, muss unendlich viel Zeit und unendlich viel Material zur Verfügung gehabt haben. Genau genommen war es auch nicht ein einziger Typ, sondern die Maschine ist wohl entstanden im Zusammenhang mit The Great Ball Contraption. Was auch immer das ist: Ansehen!
Inter Mailand ist mir ziemlich egal, Tottenham Hotspur noch egaler und Gareth Bale am egalsten. Ehrlich gesagt hab ich den Namen noch nie gehört. Inhaltlich ist mir das Video also völlig egal, trotzdem ist es sehenswert, einfach schick gemacht.
Bereits im letzten Jahr hatte ich eine Übersicht veröffentlicht, auf welchen Wegen mich Geburtstagsgrüße erreicht haben. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine solche Grafik:
Zu den Zahlen: 1% in der Grafik entspricht mehr als einer Person, aber weniger als zwei Personen. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich die Facebook- und die Twitter-Daten aufteilt, jeweils in öffentlich einsehbare (bei Facebook sind das Pinnwand-Einträge, bei Twitter @-Replies) und private (bei Twitter: Direct Messages) Nachrichten. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn bei Facebook entspricht eine Nachricht eher so etwas wie eine Mail, ein Pinnwand-Eintrag dagegen bildet eher das kurze “Alles Gute!” ab, ebenso wie ein @-Reply bei Twitter. Und das nutzen vor allem viele Leute, die sonst vermutlich keinen anderen Weg wählen und einfach gar nicht gratulieren würden. Diese Kanal eröffnet also einen völlig neuen Gratulationskanal. Die Wünsche sind selten spezifisch, oft können sie das aufgrund der nur losen Beziehung auch nicht sein, zeigen aber eine gewisse Aufmerksamkeit, die Beziehung stärkt und durchaus erfreut. Auf der anderen Seite hat die Email durch diese Kommunikationsart an Boden verloren, ein kurzer Pinnwandeintrag ist eben schneller abgesetzt als eine persönlicherer Mail.
Anrufe kommen weiterhin vor allem von Teilen der Familie und von engen Freunden. Das verschiebt sich auch nur im Notfall (Nichterreichbarkeit etc.) auf andere Kanäle. Der in diesem Jahr hohe Anteil an persönlichen Gratulanten ist der Tatsache geschuldet, dass ich sowohl auf der Arbeit als auch beim Training abends gefeiert habe. Eine sehr variable Größe also.
Was ich nicht wirklich schade finde ist, dass die SMS langsam verdrängt wird. Ich war nie ein großer SMS-Nutzer, und scheinbar muss ich es auch nicht mehr werden. Schade dagegen finde ich die wenige Geburtstagspost, denn die ist an sich ein wirkliches Highlight. Ich muss aber zugeben, dass ich selbst auch kein Brief- oder Postkartenschreiber bin…
An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön für alle Glückwünsche! Ganz egal, wie sie den Weg zu mir gefunden haben.
Schöne Grafik, die es hier noch in voller Größe zu sehen gibt. Meine Geschichte mit Browsern ist kurz: Eingestiegen mit Netscape, irgendwann zwischen Firefox 1.0 und 1.5 zu diesem gewechselt und später noch ein bisschen Chrome dazugemischt.
Bitter finde ich, dass der IE6 – wohl der meist gehasste Browser in der Browsergescshichte – immer noch viel genutzt wird, obwohl er mittlerweile 10 Jahre auf dem Buckel hat. 12% Marktanteil sind schon ein Wort:
森の木琴 steht über dem Video bei Youtube, ich hoffe, das ist nichts vulgäres… Das Video ist jedenfalls Werbung für ein Dings, das ich vermutlich nicht einmal so gut finde. Wobei das haptisch sicherlich etwas hermacht. Aber jetzt geht es erst mal um die akustische Wahrnehmung. Und die kann sich durchaus sehen lassen.
PS: Ist das Absicht, dass im Hintergrund ein Bach rauscht?
Ich sage danke. Danke an @RegSprecher Steffen Seibert für die Tweets aus dem Bundespresseamt. Und danke an seinen Stellvertreter Christoph Steegmans für diese unterhaltsame Bundespressekonferenz (die hier auch nachgelesen werden kann). Unglaublich, wie er so ruhig bleiben konnte… Andere sagen nicht danke. Sie freuen sich nicht mal. Sie verstehen gar die Welt nicht mehr. Die bitterste Erkenntnis dabei ist die, dass diese Unverständigen genau diejenigen sind, die sonst auch viel Information zu uns bringen, garniert mit einer gehörigen Portion Interpretation und eigener Meinung versteht sich. Unheimlich irgendwie.
Das ist mal eine schöne Einsicht. Die ist normalerweise eher von Kunstbanausen zu erwarten. Oder von Künstlern, aber selten vom Kunstwerk :-). Hier ist es aber mal das Kunstwerk, dass sagt: “Ich verpiss mich. Kacke hier!” Voll ok würde ich sagen. Solange alles schön im – Vorsicht Wortspiel – Rahmen bleibt.
Ist schon ein paar Tage her, dass ich bei Hannes über dieses Bild gestolpert bin. Es gibt auch nicht viel dazu zu sagen. Einfach nur ansehen, bisschen nachdenken und vor allem schmunzeln. Danke.