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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Wie es kommt und wie es kommen kann

In Zukunft werden Produkte nach den Wünschen des Einzelnen produziert. Und dann gibt es noch Gegentrends, ergänzt Gebhardt. Deren Logik besteht darin, dass man Dinge oft erst zu schätzen weiß, wenn sie vorbei sind: »Alles, was zu verschwinden droht, gewinnt an Bedeutung.« Ein schöner Satz.

via fluter.de

Wirklich ein schöner Satz. Das aktuelle fluter.-Heft kannst du hier herunterladen, künftige Ausgaben hier kostenlos abonnieren.

Kabel-Gabel

via yankodesign.com

Solche Ideen lob ich mir. Kabel auf dem Schreibtisch nerven, sind aber an vielen Stellen noch unumgänglich. Die Kabel-Gabel könnte einem das Warten auf die Zukunft etwas versüßen. Bleibt allein die Frage, ob das alle Kabel auf Dauer auch gut finden, so malträtiert zu werden. Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen.

Mach mir die 685 x 497

via spreeblick.com

Multiplizieren mal ganz anders. Zugegeben, die Methode sieht auf den ersten Blick faszinierend und leicht verständlich aus. Warum hat man uns das nicht in der Schule gelernt, wenn das doch so einfach geht? Weil es in Wirklichkeit irre umständlich ist. Der Fisch hat das begriffen. Statt zu abstrahieren werden die Zahlen gemalt und dann summiert. Das geht so lange gut wie die Aufgabe nur aus kleinen Ziffern besteht wie bei 123 x 312. Wer mir ein Video schickt, wie er 685 x 497 mit Strichen auf dem Papier multipliziert und dabei schneller ist als ich mit der Schulmethode bekommt ein Eis. Wer sich dabei auf Anhieb nicht verrechnet sogar zwei.

Voxels

via onemoreproduction.com

“Pixels” heißt dieses Filmchen, das seit ein paar Wochen durch’s Netz geistert. Und ich will auf dieses Schmuckstück hinweisen, auch auf die Gefahr hin, einige damit zu langweilen.

<besserwissermodus>Eines muss ich aber noch loswerden als einer, der täglich mit Pixeln und Voxeln zu tun hat: Das in dem Film sind doch eher Voxel als Pixel.</besserwissermodus>

Knackfrösche

Überprüfen Sie das Spielzeug Ihrer Kinder! – Knackfrösche und Schreckschusspistolen können auch bei kurzzeitiger Einwirkung erhebliche Gehörschäden nach sich ziehen!

via tag-gegen-laerm.de

Heute ist “Tag gegen den Lärm”. Und das hier ist einer von 13 Tipps auf der Seite tag-gegen-laerm.de. Man kann nur hoffen, dass das nicht ernst gemeint ist…

Die Floppy-Disk sagt schüss – und wir sagen DANKE!

Während Sony noch im Geschäftsjahr 2002 einen Rekordabsatz von 47 Millionen verkaufter Floppy-Disks allein in Japan vermelden konnte, verließen 2009 nur noch 12 Millionen Stück die Fertigung. Außerhalb Japans stellte Sony den Verkauf mittlerweile fast komplett ein. Zu den nennenswerten Absatzmärkten zählt nur noch Indien.

via heise.de

Da kommt schon Wehmut auf. Keine Disketten mehr? Ich werde alt. In meiner Jugend hatte ich Aushänge am Schwarzen Brett der Schule, um meine sehr günstig eingekauften Floppys mit einer kleinen Gewinnmarge an den Mann zu bringen. Bedarf gab es zuhauf. HD-Floppys versteht sich, also schon die guten, nicht diese kleinen veralteten DDs. Das war die Zeit, in der jeder ordentliche Rechner auch noch ein 5 1/4-Zoll-Laufwerk hatte. Und brauchte. Zum Booten mit modifizierter Konfiguration. Und irgendwo in den Tiefen meines Kellers sollten sogar noch große 8-Zoll-Disketten liegen. Auch zu Zeiten des Studiums waren Disketten das gängige Speichermedium. Netzscape für den Rechner daheim über Modem ziehen (falls man ein Modem hatte)? Ein Unding. Also an der Uni gezogen, “split -b 1440k”, 12 Disketten, daheim (am übernächsten Tag, weil immer mindestens eine Diskette nicht mehr ging) mit “copy /b” wieder zusammen kopiert und gut. Man merkt, ich komme ins Schwärmen. Erst heute Morgen hab ich aus meinen Schreibtisch eine Diskette gezogen und meinem Kollegen gegeben. Er braucht sie zum Flashen seines BIOS, damit seine neue SSD besser läuft. Technik von vor 25 Jahren für die Technik von morgen…

Bedingungsloses Grundeinkommen

via spreeblick.com

Wollte heute im Zug mal kurz in dieses Interview schauen, aber dieser Typ (Götz Werner) hat mich so fasziniert, dass ich es ganz angesehen habe. Seinen Vortrag auf der re:publica hab ich noch nicht angesehen, mach ich vermutlich aber noch. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens passte bisher zwar nicht nahtlos in mein Denken, aber das kann ja noch werden.