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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Zeig’s mir!

via golem.de

Gut, den Toner hätte ich auch ohne Augmented Reality noch gewechselt bekommen. Aber es gibt ja durchaus komplexere Anwendungen, für die so etwas enorm hilfreich sein kann. Und nicht alle Menschen sind gleich, auch nicht gleich begabt…

Die Idee knallt jedenfalls. Ausbaufähig ist sie trotzdem: Für komplexere Aufgaben braucht man häufig mehr als eine Hand, allerdings ist hier ja schon eine für das Halten des Handys belegt. Wenn man die Technik jetzt also noch um eine Art Brille mit eingebauter Kamera und eingebautem Display erweitern würde, dann, ja dann! Gibt es darauf schon ein Patent?

Klatsch-Variationen

An Steve Reich (Webseite, Wikipedia) scheiden sich die Geister, keine Frage. Ein Mann mit komischen Ideen und keinen Hemmungen, diese umzusetzen. Mich fasziniert seine Musik schon immer, sie hat oft etwas meditatives.

Hier sieht man ihn (rechts mit Mütze) bei der Aufführung eines seiner Stücke. “Clapping Music” heißt das Teil, und nein, man muss es nicht ganz ansehen:

George Manak hatte das Stück wohl noch im Ohr, als er den Film Point Blank gesehen hat, in dem Angie Dickinson auf Lee Marvin herumtrommelt:

Und da kam ihm eine Idee:

Kein Wunder, dass Angie Dickinson da am Ende die Kraft ausgeht.

Gott im Mai segnet Sie!

Diese Kombination aus Spam und einem automatischen Übersetzer erinnert irgendwie an den Star Wars Day:

Hallo,
Ich habe das Gefühl, dass dieses Stück der Post Sie in einer vollkommenen Gemütsverfassung und besserer gesunder Bedingung erreichen wird. Ich glaube und habe auch das Gefühl, dass in der heutigen Welt, weder Rasse, Staatsbürgerschaft noch Religion jedes längere Aufgebot eine Barriere für Beziehungen werden.
Obwohl wir einander gut nicht wissen, aber ich werde Sie wirklich als ein Freund haben mögen, bin ich eine einzelne Dame, ich denke, dass ich empfindlich und Leuten freundlich bin, denke auch ich, dass ich einen gesunden Verstand des Humors, der Konzerte habe und ein guter Christ sein

Gott im Mai segnet Sie, weil ich warte, um von Ihnen bald durch zu hören.
Dank.
Frau Karolina.

Hier das Original mit deutlich weniger Charme:

Hello,
I have the feeling that this piece of mail will reach you in a perfect state of mind and better healthy condition. I believe and also have the feeling that in today’s world, neither race, nationality nor religion will any longer posse a barrier to relationships.
Although, we do not know each other well but I will really like to have you as a friend I am a single lady,I think I am sensitive and kind to people, also I think I have a good sense of humor,concerts and be a good Christian

May God bless you as I wait to hear from you soon through.
Thanks.
Ms Karolina.

Selbsterkenntnis

via ehrensenf.de

Jack Vale ist ja immer für einen Spaß zu haben. Der hier ist aber wirklich faszinierend. Auch wenn man zunächst über die Befragten schmunzelt, so ist ihre Reaktion zunächst doch eine sehr gesunde: Sie schränken das mögliche Antwortspektrum mit Hilfe des “gesunden Menschenverstandes” (Rahmenbedingungen: Logik, Erfahrung) massiv ein, um schnell zu einer schlüssigen Antwort zu kommen. Nur funktioniert das eben in einem künstlich modifizierten Setting nicht immer…

Nicht mit mir?

“Wählen Sie bitte die Nummer 54323.” So lautete der Auftrag des Psychologen an die Versuchspersonen. Eine andere Gruppe musste die Ziffernfolge 534243 in ein Handy eintippen. Beide Gruppen hatten dafür Geräte erhalten, auf deren Tasten nur die Zahlen zu sehen war, nicht – wie bei handelsüblichen Geräten – auch die Buchstaben, die fürs Tippen einer SMS benötigt werden. Anschließend sollten alle Probanden angeben, wie angenehm es für sie gewesen war, die jeweiligen Nummern zu wählen. Was sie allerdings nicht wussten: Beim Simsen ergibt die Tastenfolge 54323 das Wort “Liebe”, wohingegen die Tastenfolge 534243 das Wort “Leiche” nach sich zieht.

“Tatsächlich mochten die Versuchspersonen die Telefonnummern mehr, die angenehmen Wörtern entsprachen im Vergleich zu denen, die mit unangenehmen Wörtern einhergehen”, sagt Topolinski – obwohl sie gar nicht wussten, dass die Tastenfolge der Telefonnummern solche Wörter ergab.

via uni-wuerzburg.de

Spannender Artikel, spannende Ergebnisse, spannende Konsequenzen. Vor allem für jemanden wie mich, der im Monat vielleicht so 2-3 SMS versendet…

USB für Dummies

via yankodesign.com

Liebes USB-Konsortium,

ihr habt euch sicher sehr viele Gedanken um die diverse USB-Stecker gemacht, und das ist auch sehr lobenswert. Aber ihr habt einen kleinen und doch folgenschweren Fehler gemacht: Ihr habt nicht mit der Bequemlichkeit von uns Benutzern gerechnet. Wir müssen im Leben schon genug lernen, da wäre es doch nett, wir könnten unsere USB-Geräte einstecken, ohne vorher mühsam lernen zu müssen, wie herum sie richtig eingesteckt werden müssen. Lasst euch also mal von diesem netten Steckerentwurf inspirieren und nehmt ihn in euren Standard auf. Wir werden es euch danken!

Geduld aber ist euch not

via ehrensenf.de

“Geduld aber ist euch not” steht im Hebräerbrief. Das kann man ruhig mal aus dem Zusammenhang reißen und einfach so allgemeingültig dahersagen, kein Problem. Denn wer sich schon einmal wie das Poker Face rechts im Film gefühlt hat oder sich gar in schöner Regelmäßigkeit so fühlt, der weiß um die dringende Notwenigkeit von Geduld. Andernfalls endet es wie im Film.

Undercity

via spreeblick.com

Von oben kennt man New York irgendwie, von unten eher weniger. Daher hat jemand eine Dokumentation über Steve Duncan gemacht. Steve ist ein Typ, der eine ganz besondere Perspektive auf New York hat. Er zeigt U-Bahnschächte, Wasserkanäle, eine Brücke etc. Klingt weniger spannend, als es ist. Eigentlich wollte ich nur kurz einen Blick in den Film werfen, dann hab ich mir die halbe Stunde aber komplett gegeben. Einfach mal anders. Ganz anders.