Von oben kennt man New York irgendwie, von unten eher weniger. Daher hat jemand eine Dokumentation über Steve Duncan gemacht. Steve ist ein Typ, der eine ganz besondere Perspektive auf New York hat. Er zeigt U-Bahnschächte, Wasserkanäle, eine Brücke etc. Klingt weniger spannend, als es ist. Eigentlich wollte ich nur kurz einen Blick in den Film werfen, dann hab ich mir die halbe Stunde aber komplett gegeben. Einfach mal anders. Ganz anders.
Der letzte Mashup-Beitrag war ja eher technischer Natur, diesmal steht Musik auf dem Programm. Mighty Mike mixt mit viel Fingerspitzengefühl mehr (wie in diesem Beispiel) oder weniger (der ganze Rest…) bekanntes Zeug zusammen, seine Ergebnisse sind hörenswert.
Sehr spannendes Experiment! Unbedingte Leseempfehlung für Leute, die sich für Wirtschaft und Konsum interessieren. Ich habe noch zu wenig Ahnung davon…
Der Artikel erzählt von Michael Unterguggenberger und seinem Wagnis, geprägt durch die Weltwirtschaftskrise 1929 sog. “umlaufgesichertes Geld” (oder “Freigeld” oder “Schwundgeld”) einzuführen. Also Geld, welches an Wert verliert, wenn es nicht im Umlauf ist.
Ich vermute mal, dass nicht viele von euch Yahoo Pipes kennen oder gar benutzen. Ihr habt etwas verpasst. Pipes ist ein mächtiges Mashup-Tool, mit dem man diverse Einangsdatenströme kombinieren und verarbeiten kann. Dazu kommt es noch erstaunlich elegant daher:
Yahoo hat da weitergedacht und etwas ähnliches jetzt konsolenorientiert gebaut. YQL heißt das Teil, die Namensverwandtschaft zu SQL ist wohl kein Zufall:
Die Ausgabe der Konsole kann in XML- oder in JSON-Form erfolgen, je nachdem, wie man mit den Daten weiterarbeiten will.
Die Funktionen sind mächtig (z.B. lassen sich auch z.B. tabellenformatierte Daten aus normalen HTML-Seiten anhand des XPATH auslesen) und die Syntax vertraut einfach. Wer auf die Schnelle mal ein paar Daten zusammensuchen und kombinieren will ist bei YQL an der richtigen Adresse.
Mit einem kleinen Trick kann man einen Download 11 Prozent schneller erscheinen lassen als er eigentlich ist. Schon erschreckend, wie manipulierbar wir doch sind…
PS: Immerhin gibt man sich bei diesem Ansatz zur “Beschleunigung” etwas Mühe, anders als Apple beim ersten “Lösungsansatz” der Empfangsprobleme des iPhone 4:
Um dies in Ordnung zu bringen setzen wir die kürzlich von AT&T empfohlene Formel zur Kalkulation der Balkenanzeige bei einer bestimmten Signalstärke ein. Die wirkliche Signalstärke bleibt gleich, aber die Balken auf dem iPhone zeigen diese erheblich genauer an; so erhalten Kunden eine viel bessere Anzeige des Empfangs in der jeweiligen Gegend. Wir vergrössern zudem die Balken eins, zwei und drei, damit sie leichter zu sehen sind.
Da wird ein Kind geboren (nein, es kommt jetzt keine Weihnachtsgeschichte). Der stolze Vater setzt einen Tweet ab und verziert ihn mit einem Foto bei Twitpic. Und da Twitpic auch von etwas leben muss lebt es von Werbung. Von kontextsensitiver Werbung? Man will es nicht hoffen. Denn das kam dabei heraus:
Noch eindrücklicher wäre vermutlich ein aktives Display, auf dem sich der Fahrer noch leicht bewegt und die Lichtverhältnisse sich anpassen. Wobei, für einen ersten verwirrenden Eindruck sollte es so reichen.
Abgefahrene Idee: Dieses Schränkchen empfängt Bilder aus einem Twitter-Account, druckt sie aus und legt sie in die Schublade. In echt jetzt. Und anders herum auch: Es scannt in die Schublade gelegte Zettelchen oder Bilder und schickt sie an einen anderen Twitter-Account. Hätte ich noch eine Oma, ich würde ihr so etwas bauen oder kaufen wollen. Und dann hätte sie auch endlich einen eigenen Twitter-Account.