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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Ampeln. Mal wieder.

Vom “Tanzen” hatten wir es ja gerade erst. Und das Thema “Ampeln” ist so ein Dauerbrenner auf diesem Blog. Muss wohl daran liegen, dass Ampeln einfach nicht wirklich ausgereift sind. Oder sagen wir es so: Ampeln haben sehr viel Potential, das durch Kreativität noch ausgeschöpft werden könnte. Diesmal geht es aber nicht um einen sinnvollen konzeptionellen Ausbau des Ampelsystems, sondern einfach nur um eine nette Idee gegen die Langeweile beim Warten. “User-generated content” ist das Stichwort:

Tanzen

Gestern wollte ich an meiner Soundkarte etwas ausprobieren und habe dazu ein völlig beliebiges MP3 von meiner Festplatte abgespielt. Die zufällige Wahl fiel auf “Tanzen” von Herbert Grönemeyer. Nicht dass ich ein eingefleischter Grönemeyer-Fan wäre, aber manche Sachen von ihm haben es tatsächlich geschafft, sich dauerhaft auf meiner Platte einzunisten. Dieses “Tanzen” stammt von 1986. Eine komplett andere Zeit. Und trotzdem entwickelte es gestern beim Hören eine Aktualität, die fast etwas Gespenstisches hatte. Am Abend spielte Grönemeyer dann auch noch bei dem Konzert für Toleranz an der Frauenkirche in Dresden…

Hier ein Ausschnitt aus dem Text, der leider all zu gut zu der Stimmung der letzten Wochen passt. Dabei ist Grönemeyers Kritik an manchen christlich-religiösen Gruppen sogar noch zu kurz gegriffen, wie z.B. die Ereignisse um Heidi Mund zeigen.

Asylanten weisen wir vor unsere Schranken
So verfolgt kann keiner sein
Deutschland wird allzusehr als Paradies missverstanden
Wir lassen einfach keinen mehr rein

Wir sind Christen, falten unsere Hände
Schließen dabei die Augen zu
Wir preisen Gott und die geistige Wende
Wir spielen blinde Kuh
Wir wollen unsere Herren loben
Alles Gute kommt von oben

(Hier der komplette Songtext)

Hätte nicht gedacht, dass ich hier mal einen Grönemeyer-Song zum (genauen Zu-) Hören empfehle, aber was soll’s. Hier die meiner Meinung nach schönste Version des Songs:

Wenn wir schon dabei sind: Dass der Song wirklich aus einer ganz anderen Zeit stammt zeigt eindrucksvoll diese Live-Version:

Zutiefst unpolitisch

Politische Entscheidungen und Positionen müssen politisch begründet werden, nicht ökonomisch. Von daher ist es schnurzpiepegal, was Migration (oder Umweltschutz oder Diversität oder oder oder) kostet oder bringt. Allein, diese Fragen so zu diskutieren, ist schon zutiefst unpolitisch.

via Was das alles kostet. Was das alles einbringt. | Aus Liebe zur Freiheit.

Ein guter (und kurzer) Artikel von Antje Schrupp über die unsägliche Dominanz des Ökonomischen in der politischen Debatte. Pflicht.

Mechanische Fourier-Transformation

Wenn man unschuldige Passanten auf der Straße danach fragen würde, was wohl eine Fouriertransformation ist, dann würde man vermutlich von dem einen oder anderen für einen esoterischen Spinner gehalten werden. Dabei wäre den Leuten nicht klar, dass beim Hören der Frage in ihrem Ohr genau eine solche Fouriertransformation stattgefunden hat: Der Schall, der auf ihr Ohr getroffen ist, bestand aus einer Überlagerung von vielen Sinus-Schwingungen, die sich in der Luft als Druckschwankungen ausgebreitet haben und schließlich auf’s Ohr getroffen sind. Was wir aber wahrnehmen ist nicht die Überlagerung von Sinusschwingungen, sondern Töne. Spielt man auf dem Klavier z.B. einen normalen Dreiklang mit unterschiedlich lauten Tönen (und vereinfacht jetzt mal ganz gewaltig), dann sendet das Klavier (auf einer Zeitachse betrachtet) gleichzeitig drei Sinusschwingungen unterschiedlicher Amplitude aus. Was wir hören sind aber drei unterschiedlich laute Töne, also Frequenzen. Und tataaa: Die drei gewichteten Frequenzen sind die Fouriertransformation (in dieser Richtung würde man es “Fourier-Analyse” nennen) der zeitlichen sinusförmigen Dichteschwankungen der Luft.

Das Ohr kann das also, nahezu in Echtzeit fouriertransformieren. Computer können das auch, üblicherweise verwenden sie die sog. FFT, die “Schnelle Fouriertransformation”. Ohne diese Methodik wären viele simplen technischen Dinge des normalen Alltagslebens nicht möglich.

Ich arbeite seit Jahren mit Magnetresonanztomographie (MRT) und habe immer noch Schwierigkeiten, das Wort schnell und fehlerlos zu schreiben somit viel mit Fouriertransformation zu tun, denn in der MRT werden nimmt man seine Bilder nicht einfach Pixel für Pixel auf, so wie das z.B. eine Digitalkamera tut, sondern man nimmt die Daten im fouriertransformierten Raum des normalen Bildraums auf. Bisher war mir jedoch nicht klar, dass man eine Fouriertransformation auch mit relativ überschaubaren mechanischen Apparaten erzeugen kann. Bill Hammack, der fast schon legendäre EngineerGuy, hat da etwas sehr interessantes ausgegraben: Eine 100 Jahre alte Maschine, die sowohl einen Fourier-Synthese, als auch eine Fourier-Analyse durchführen kann. Natürlich nicht so präzise und schnell wie ein heutiger Rechner, aber dennoch erstaunlich gut. Und wenn du nicht das dicke Buch von Albert Michelson “Harmonic Analyzer” zu der Maschine durchlesen willst (hier als PDF), dann empfehle ich dir die folgenden drei unterhaltsamen Videos. 15 Minuten Zeit sollten über die Feiertage schon mal drin sein für ein bisschen mathematische Grundbildung:

Bewegungsabläufe, schön visualisiert

Es wird mal wieder Zeit für schöne Bilder. Über einen alten Beitrag bei The Verge bin ich auf den Rebull Illume-Fotowettbewerb von 2013 gestoßen, wobei mich vor allem die Kategorie “Sequence” fasziniert hat. Hier eine kleine Auswahl von Sequence-Bildern, die fast echter wirken als ein einfacher Schnappschuss. Obwohl sie definitiv aufwendig komponiert und zusammengebastelt wurden kommen sie einem nicht unnatürlich vor. Vermutlich macht das Gehirn beim Betrachten von Bewegungsabläufen etwas ähnliches und vergisst die vergangenen Frames gar nicht so schnell.

via redbullilume.com

In eine ähnliche Richtung gehen die folgenden Lightpainting-Fotos, die ebenfalls Bewegungsabläufe visualisieren. In diesem Fall werden Sportler an interessanten Stellen mit LEDs bestückt und ihr Licht mittels Langzeitbelichtungen aufgenommen. Die Technik ist nicht neu, aber die Bilder sind einfach unglaublich faszinierend. Schön auch, dass die LEDs über die Zeit ihre Farbe verschieben und damit die Zeit kodieren:

via motionexposure.com

Feder vs. Bowlingkugel

Mit der Gravitation ist das ja so eine Sache, richtig verstanden haben wir Physiker sie wohl nicht, so weit ich das verstehe. Aber den klassischen freien Fall, den haben wir so einigermaßen im Griff. Da hat sich ja auch schon ein Galileo Galilei seine Gedanken gemacht. Hartnäckig hält sich die Legende, Galileo habe diverse Gegenstände vom Schiefen Turm von Pisa fallen lassen und dabei Erkenntnisse über die Gravitation gewonnen.

Diese Art von Experimenten laufen jedem Schüler einmal über den Weg: Man lässt irgend welche Gegenstände mit gleicher Masse aber unterschiedlicher Form oder eben gleicher Form und unterschiedlicher Masse fallen und beobachtet, welcher davon früher am Boden auftrifft. Dabei geht es dann um Gravitationskraft, Reibungswiderstand, Auftriebskraft und so. Es leuchtet dann ein, dass im Vakuum weder Reibung noch Auftrieb eine Rolle spielt und somit alle Gegenstände unabhängig von Masse und Form gleichzeitig am Boden auftreffen sollten. Grund dafür ist die Äquivalenz von träger und schwerer Masse. Hätte man – was man in der Schule dann eben nie hat – eine sehr große Vakuumkammer, dann könnte man das sicher schön beobachten.

In der größten Vakuumkammer der Welt wurde das jetzt schön umgesetzt. Feder vs. Bowlingkugel. So klar die Theorie, so faszinierend die Praxis:

Was ich nicht wusste: Bei der Apollo 15-Mission wurde 1971 ein ähnliches Experiment durchgeführt. Technisch viel unaufwendiger und trotzdem sehenswert:

Viele Leute wundert es nicht, dass es im zweiten Video genau so gut klappt wie im ersten. Gehen sie doch davon aus, dass beide in der gleichen Vakuumkammer gedreht wurden…

Konstanter Mailverkehr?

Seit gut drei Wochen sind hier in Bayern die Sommerferien vorüber, und damit haben auch wieder einige andere Aktivitäten eingesetzt, die vorher pausierten. Auch der Posteingang schien wieder deutlich erhöhte Aktivität zu zeigen. Ich habe mich gefragt, ob das wirklich objektiv so ist, also ob mehr Mail hereinflattern, oder ob es gleichbleibend viele Mails sind, diese aber aufgrund der wieder ansteigenden sonstigen Aktivitäten mehr Stress erzeugen. Um das herauszufinden müsste man sich einfach mal ansehen, wie viele Mails man z.B. pro Woche so bekommt und auch schreibt.

Gedacht, gemacht: Ich habe aus Thunderbird mit dem Add-on ImportExportTools mal die Metadaten (weiß heutzutage ja eigentlich jeder, was das ist) der entsprechenden Mails des vergangenen Schuljahrs 2013/2014 exportiert und anschließend in Excel ganz grob analysiert. Dabei habe ich versucht, nur “echte” Mails zu nehmen, also technische Mails wie Serverlogs etc. wegzulassen. Nur Mails, von menschlicher Aktivität zeugen und auch gewisse Aktionen oder Reaktionen erfordern. Eingeschlossen waren daher auch Mails mit Benachrichtigungen über Facebook-Kommentare, Twitter-Favs etc., die monitoren ja auch eine gewisse Umtriebigkeit. Und natürlich enthalten die Mails nicht nur privaten Mailverkehr, sondern zu einem sehr großen Teil betreffen sich auch die Schule der Kinder, Fußballaktivitäten der Kinder, mein Volleyball-Team und natürlich die CityChurch… Ausgenommen sind natürlich berufliche Mails, die laufen komplett separat.

Hier das Ergebnis:

Mailstatistik 2013-2014 absolut

Nach rechts aufgetragen sind die Kalenderwochen, nach oben die Summer der Mails über eine KW. Die blaue Linie zeigt die eingegangenen Mails, die rote die verschickten. Die grünen Bereiche stellen grob die Schulferien dar. In einer zweiten Darstellung habe ich die absoluten Zahlen jetzt mal auf den Mittelwert der jeweiligen Kurve normiert, damit man ggf. eine Korrelation besser erkennen kann:

Mailstatistik 2013-2014 normiert

Zwei Korrelationen lassen sich aus auf die Schnelle den Daten lesen:

  • Die Ausgangsfrage lässt sich eindeutig beantworten: Mails werden im Alltag nicht nur stressender wahrgenommen, es sind auch deutlich mehr als in den Ferienzeiten (gut sichtbar in der ersten Grafik). Gerade auch in den Sommerferien ruhen neben der Schule auch andere Aktivitäten nahezu komplett (Fußball der Kinder, Volleyball, CityChurch, …), außerdem sind andere Menschen im Urlaub und man selbst ggf. auch. Es gibt also eine eindeutige Korrelation zwischen Ferienzeiten und Mailaufkommen. Und die gefühlte Stressexplosion am Ende der Sommerferien (Ende August / Anfang September) ist sehr gut sichtbar.
  • Eine weitere Korrelation ist die zwischen den empfangenen und gesendeten Mails (siehe untere Grafik). Beides bedingt sich gegenseitig. Wobei man mit solchen offensichtlichen Korrelationen vorsichtig sein muss, wie wir ja wissen.

Mit diesen Erkenntnissen kann man nicht viel anfangen, schön fand ich sie trotzdem. Und ich weiß jetzt immerhin, dass ich im Jahresschnitt 7,5 Mails/Tag schreibe und 27,5 lese. Und ich weiß (nicht erst jetzt), was man mit so einfachen Metadaten (in diesem Fall nur das Datum) von Mails so alles machen kann.

PS: Mir ist bewusste, dass ich den Begriff “Korrelation” hier sehr hemdsärmlig verwendet habe. War mir aber jetzt mal egal.

Shared Space

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ShareSpaceSchild“ von unbekannt – Eigene Arbeit, basierend auf einer Fotografie von AP Photo/Joerg Sarbach in der EpochTimes Deutschland (online), 2008 (siehe: Imke Zimmermann: Bohmte hat EU-Projekt mit Straßenfest übergeben. In: EpochTimes Deutschland. 22. Juni 2008 (http://www.epochtimes.de/articles/2008/06/22/301574.html).). Über Wikipedia.

Als ich Mitte des Jahres eine Woche in Mailand unterwegs war fiel mir auf, dass der Straßenverkehr dort anders funktioniert als bei uns. Will man z.B. als Fußgänger über einen Zebrastreifen gehen, dann wird kein Auto anhalten und einen einfach über die Straße lassen. Läuft man aber mutig los, dann stellt man fest, dass die Autofahrer entgegen des Anscheins ziemlich aufmerksam und bremsbereit sind und einen über die Straße lassen. Offensichtlich führt der etwas lockerere Umgang mit den starren Verkehrsregeln zu mehr Aufmerksamkeit, denn jedem ist klar, dass der andere sich ggf. nicht 100% regelkonform verhält. Dafür muss man das selbst eben auch nicht. Etwas mehr gesunder Menschenverstand, etwas mehr Mitdenken, etwas mehr Vertrauen in den Anderen und etwas mehr Rücksicht auf den anderen führt zu deutlich mehr Freiheit und einer deutlich angenehmeren Stimmung auf der Straße.

Vorgestern gab es bei Spiegel Online einen Artikel “Verkehr ohne Regelwut: Ein Dorf schafft den Schilderwald ab“, den man unbedingt lesen sollte. Darin wird der niederländische Verkehrsplaner Hans Monderman zitiert:

Wenn man die Leute wie Idioten behandelt, werden sie sich auch so benehmen.

Einen “Shared Space” hat Mondermann diese Planungsphilosophie genannt. Der Begriff gefällt mir, genau wie die ganze Idee dahinter. Die lässt sich nämlich auf viele Bereiche des Lebens übertragen, in denen Menschen interagieren. Gerade auch in christlichen Gemeinden wird gerne mal ein “Schilderwald” aufgestellt, und auch hier gilt: Etwas mehr gesunder Menschenverstand, etwas mehr Mitdenken, etwas mehr Vertrauen in den Anderen und etwas mehr Rücksicht auf den anderen führt zu deutlich mehr Freiheit und einer deutlich angenehmeren Stimmung. Schon ganz am Anfang der Bibel der Straßenverkehrsordnung heißt es:

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Flugzeuge tracken

Vor einigen Wochen lag in meinem Briefkasten ein kleiner, billiger DVB-T-Stick, mit dem man üblicherweise digitales terrestrisches Fernsehen z.B. am Laptop empfängt. Absender des Päckchens war mein Cousin Johannes, und langsam dämmerte es mir, dass er mich nicht zum Fernsehen animieren wollte. Man kann diese DVB-T-Sticks nämlich dazu verwenden, um die ADS-B-Signale von Flugzeugen zu empfangen und diese damit zu tracken. Klingt nach einer Spielerei, und ja, das ist es auch.

Ich hatte gesehen, dass Johannes schon einige Blogartikel zu dieser Sache geschrieben hatte:

Grob gesagt geht es darum, dass man mit diesen Empfängern die Flugdaten von Flugzeugen abgreifen und diese dann in verschiedener Form darstellen kann. Ein typisches Beispiel ist die Seite flightradar24.com, auf der man dem weltweiten zivilen Luftverkehr quasi in Echtzeit zuschauen kann. Und diese Daten kommen unter anderem von solchen kleinen DVB-T-Empfängern, um die es hier geht. Schon irgendwie faszinierend.

Im Detail läuft das so: Ich habe den besagten DVB-T-Empfänger bei uns im 1. Stock außen an ein Balkongitter geklemmt und ihn an meinen Raspberry Pi angeschlossen. Die Position ist nicht ideal, aber ein Anfang. Ich wollte einfach nahe am Standort des Raspberry Pis sein. Dann habe ich strickt nach dieser sehr guten und ausführlichen Anleitung die Treiber und die Software dump1090 installiert. Mehr Details dazu findet man auch in den oben verlinkten Artikeln von Johannes, daher erspare ich mir (und euch) das an dieser Stelle. Das Programm zieht ca. 30% der CPU-Leistung des Raspberry Pis, dafür liefert es dauerhaft eine ganze Reihe Flugdaten:

ADS-B
Die von meinem Empfänger im Moment empfangenen Flugzeuge, dargestellt von dump1090.

Diese stelle ich über diverse geöffnete Ports im Router auch der Welt da draußen und damit auch dem eigenen Virtual Radar Server von Johannes zur Verfügung. Dieses Programm stellt die von ihm empfangenen Flugzeuge sehr schön da, man kann einzelne Maschinen anklicken und ganz viele Details zu dem Flug einsehen. Steht dort bei einem Flugzeug als Receiverstandort “Würzburg”, dann kommen die Daten von mir. Vorher betrieb Johannes zwei Empfänger, einen südlich und einen nördlich von Frankfurt:

VRS-Landungen-2014-03-16-Sonntag-20-Uhr
Die beiden bisherigen Empfängerstandorte von Johannes.

Und im Osten von Frankfurt kommt jetzt also noch Würzburg dazu. Unbedingt mal reinschauen: http://planes.webernetz.net/virtualradar/

 

Nachtrag

Man kann sich im VIrtual Radar auch die Reichweite eines einzelnen Empfängers ansehen. Obwohl meiner seitlich am Haus sitzt und somit eher nach Westen schaut sieht die Verteilung recht homogen aus:

Receiver Range