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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Musik³

Musik, Musik, Musihiiiik!

1) Das verwirrendste und aufwendigste zuerst. Wenn man sich auf dem Kanal eines gewissen Rob Scallon umsieht findet man so einige Schmankerl. Seine neuste Produktion ging jetzt durch die Decke. Kein Wunder: Im Rahmen seiner “May-tellica”-Action (in jeder Mai-Woche ein neues Metallica-Cover) hat der Gute “Enter Sandmann” einfach mal rückwärts eingespielt und eingesungen. Krank. Zunächst die Rückwärts-Version, in der das Lied dann so klingen soll wie vorwärts:

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Roboter für Dominosteine

Lange Zeit hat uns (also meinen Jungs und mir) eine gute Idee gefehlt für eine erste größere Eigenentwicklung mit  unserem LEGO MIndstorms EV3. Denn eine gute Idee muss her, sonst bleibt das Projekt spätestens auf halber Strecke stecken. Da der Jüngere sehr gerne mit Dominosteinen spielt (während ich Dominosteine vor allem gerne esse, aber das ist ein anderes Thema) und wir immer mal wieder Maschinen gesehen haben, die Dominosteine aufstellen, wollten wir das mal angehen: Einen Roboter zum Aufstellen von Dominosteinen. Gut, hierzu gibt es auch schon einige inoffizielle LEGO Mindstorms-Modelle, neu an unserem ist aber, dass er mit einem Abstandssensor selbständig feststellt, wann das Steine-Reservoir leer ist und neue Steine nachgelegt werden müssen.

Die Entwicklung des Modells hat sich inkl. der Programmierung über einige Wochen hingezogen. Es musste ständig sowohl an der Hard- als auch an der Software nachgebessert werden, bis das Teil einigermaßen zuverlässig funktioniert hat. Als problematisch stellen sich vor allem unsere recht kleinen und leichten Dominosteine heraus. Mit ordentlichen Holzsteinen dürfte das alles deutlich stabiler hinzubekommen sein.

Hier ein kleiner Einblick ins fertige Modell:

Nachdem das Modell fertig war haben wir es im LEGO Digital Designer nachgebaut. Das ist eine Software, mit der man seine Lego-Modelle nach ein bisschen Einarbeitungszeit relativ flott modellieren und somit auch konservieren kann. Unser Modell kannst du hier herunterladen und im LEGO Digital Designer importieren. Damit sollte ein Nachbau ziemlich einfach möglich sein. Die Software erstellt aus dem digitalen Modell auf Wunsch auch (mehr schlecht als recht) eine schrittweise Bauanleitung, die wir hier mal als PDF zur Verfügung stellen. Zu guter Letzt haben wir das Modell auch noch auf in die LEGO Digital Designer Gallery hochgeladen.

Was dann zum Nachbau natürlich noch fehlt ist die Software. Das Programm muss sicherlich für andere Dominosteine hier und da anders justiert werden. Unseres sieht folgendermaßen aus:

Domino Bricks - Software

Herunterladen kannst du das Programm hier.

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners

Wie ich auf diesen Zeit-Artikel von 1998 (!) gestoßen bin kann ich nicht mehr sagen, ich hab ihn vor ein paar Tagen in meiner Pocket-Liste gefunden und gelesen. Ein Gespräch von Bernhard Pörksen mit dem Physiker und Philosophen Heinz von Foerster, welches auch in ausführlicher Buchform erhältlich ist. Kurz gesagt geht es um die Frage, ob es eine Wirklichkeit gibt, eine allgemeingültige und unabhängige Wahrheit. Fragen, die ich im Übrigen in der wisschenschaftlichen Ausbildung an der Uni mehr als vermisst habe.

Ich will hier gar nicht inhaltlich tief einsteigen (und könnte das vermutlich auch nicht), sondern lediglich fünf (zusammenhanglose) Ausschnitte zitieren. Als Appetitanreger sozusagen:

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Spaß mit Edward Snowden

Spaß mit Edward Snowden? Eigentlich gibt bei dem Thema nichts zu lachen. Hier zwei Videos, bei denen man trotzdem zumindest schmunzeln muss. Also ich musste jedenfalls.

Eine Gruppe von Künstlern und Aktivisten haben ein Denkmal in New York mit einer Büste von Snowden verziert. Verdient hat er es. Er hätte sogar eine Büste verdient, die ihm ähnlich sieht, aber gut, besser als nichts:

Und dann noch ein kurzes Interview mit Snowden, bei dem es um Passwortsicherheit geht:

Wie man 2015 gratuliert

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Ich habe fast den Eindruck, dieses Blog besteht nur aus Geburtstagsstatistik-Posts… Manchem Leser geht das wohl genauso, einer hat mir sogar ungefragt Zettel und Stift angeboten, um Glückwünsche zu notieren. Sehr aufmerksam, ohne ihn hätte ich aus Vergesslichkeit dieses Jahr wirklich ein Problem mit der Datenerfassung gehabt. Ich werde alt.

Genug der Vorrede, hier sind die Zahlen von 2015:

Geburtstag 2015 - Verteilung
Geburtstag 2015 - Zeitverlauf absolut
Geburtstag 2015 - Zeitverlauf prozentual



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16 Zeichen

Nach einem Update meines Homebanking-Programms konnte ich mich in selbiges nicht mehr einloggen. “Passwort falsch” wurde mir bei jedem Versuch verkündet. Das konnte aber nicht sein, mein Passwort kommt ja – wie es sich gehört – aus einem Passwortmanager. Vertippen ist also keine Option. Auf eine Nachfrage bei der Bank meines Vertrauens erhielt ich folgende (“anonymisierte”) Antwort:

In den Versionen von {PROGRAMMNAME}, welche kleiner als {PROGRAMMVERSION} sind, war das Kennwort auf 16 Zeichen begrenzt. Ab der Version {PROGRAMMVERSION} kann das Kennwort auf maximal 64 Zeichen erweitert werden.

Wurde diese Einschränkung nicht beachtet und Kennwörter mit mehr als 16 Zeichen vergeben, wurde leider nicht bemerkt, dass nur die ersten 16 Zeichen des Kennworts erfasst und für den Abgleich gespeichert wurden.
Beim ersten Einsatz der Version {PROGRAMMVERSION} sollten nur die ersten 16 Zeichen des Passworts eingegeben werden. Wird stattdessen das vollständige Passwort eingegeben, wird dieses als falsch abgelehnt, da die Vorgängerversionen < {PROGRAMMVERSION} nur die ersten 16 Zeichen als Kennwort gespeichert haben.

Bitte geben Sie zunächst nur 16 Stellen des Kennworts ein. Danach kann das Kennwort von 16 Stellen auf maximal 64 Stellen geändert werden.

Eine schnelle und kompetente Antwort des Bankmitarbeiters, keine Frage. Fragen bleiben trotzdem. Es geht hier um mein Bankprogramm, da gehe ging ich davon aus, dass man sich Gedanken um die Sicherheit macht. Ich verwende einen Passwortmanager, um lange, einmalige und somit sicher Passwörter verwenden zu können, und die Bank verwendet dann nur die ersten 16 Zeichen davon? Außerdem konnte ich bei der Software das “falsche” Passwort beliebig oft und ohne Zeitverzögerung eingeben. Hallo Brute Force! Immerhin verlangt man jetzt (neu!) bei neuen Passwörtern ein Sonderzeichen. Wohoo!

Man kann nur hoffen, dass die Jungs den Rest des Programms besser im Griff haben. Sicher bin ich mir da nicht mehr.

Oszillierende Pilze

Dieses Video hat ein gewisser Jerobeam Fenderson mit einem handelsüblichen Oszilloskop generiert. Für ihn nichts besonderes, er zeigt seine Oszilliscope Music sogar in Live-Shows. Für mich aber schon.

Eigentlich wollte ich mal versuchen, die Tonspur des Videos auf ein normales Oszi zu legen und zu schauen, ob ich das nachkochen kann. Allerdings erklärt er auf seinem Blog, warum das vermutlich nicht (befriedigend) funktionieren wird. Also lasse ich es. Es fasziniert mich auch so schon genug. Auch wenn es meinem Physiklehrer Hr. Fuhrmeister vor vielen Jahren nicht wirklich gelungen ist, mich für die dahinter stehenden Lissajouos-Figuren zu begeistern, von denen er dagegen fast kindlich begeistert war.

Steckdose für Dummies 2

Angeblich leben wir in unglaublich schnellen Zeiten. Doch manchmal ist es schon erstaunlich, wie langsam sich die Menschheit sogar bei den einfachsten Dingen weiterentwickelt. Vor dreieinhalb Jahren schrub ich folgendes:

Manchmal kämpfe ich wirklich mit Steckern beim Einstecken in die Steckdose. Ich drehe in alle Richtungen und werde fast wahnsinnig, weil der Stecker nicht rein will. Dieser Ansatz hier will da Abhilfe schaffe und geht in die richtige Richtung: Er ermöglicht das Einstecken des Steckers in vielen (nicht allen) Winkeln. Feine Idee soweit.

Trotzdem ist sie ausbaufähig: Steckdosen könnten darüber hinaus noch selbstzentrierend sein, sie bräuchten also in irgend einer Weise eine konische Form. Das würde den Einsteckvorgang noch deutlich optimieren!

Ich hoffe, da kommt noch mal jemand drauf, der ehrgeiziger ist als ich…

Und zack, nur wenige Jahre später ist es schon soweit! Naja, erst mal nur ein Designentwurf. Ob ich die DIN-Norm dazu noch erleben werde…


via yankodesign.com

Rolling Shutter in Zeitlupe

if (in_array('Fotografie', $deine_interessen) && in_array('Technik', $deine_interessen)) {schau_dir_das_mal_an("

Du kennst den Rolling-Shutter-Effekt und weißt auch, dass dieser sowohl beim Auslesen von Bildsensoren in Digitalkameras jeder Art auftritt, aber dass der Name eigentlich vom analogen Shutter in einer Spiegelreflexkamera kommt. Die Slo Mo Guys haben das jetzt mit 10.000 Frames pro Sekunde bei unterschiedlichen Belichtungszeiten gefilmt. Sehenswert!

Wie gesagt, auch Kameras ohne Shutter zeigen diesen Effekt, wird im Video ja auch angesprochen. Das kommt daher, dass der Bildsensor nicht gleichzeitig, sondern zeilenweise ausgelesen werden muss. Somit entsteht auch da das Bild nicht zu einem festen Zeitpunkt. Hab das vor ein paar Jahren mal mit dem Handy bei einer langweiligen Busfahrt auf der Autobahn ausprobiert:

https://instagram.com/p/Nwqd1SEtEZ/

https://instagram.com/p/Nwq13_EtEs/


https://instagram.com/p/NwrVfcktE8/

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else {echo "Schönen Tag noch!";}