Aus alter Tradition führe ich eine Statistik darüber, wie man mir zum Geburtstag gratuliert. In diesem Jahr sah das folgendermaßen aus:

Aus alter Tradition führe ich eine Statistik darüber, wie man mir zum Geburtstag gratuliert. In diesem Jahr sah das folgendermaßen aus:

Gestern Abend stellte sich der Jüngere beim Spielen mit Dominosteinen eine Frage: Sind Dominosteine auf einer bestimmten Strecke schneller, wenn man sie maximal weit auseinander oder wenn man sie ganz eng zusammen stellt?
Die Frage ist nicht trivial, immerhin gibt es bei diesem Prozess wohl teils konkurrierende Effekte:
Vermutlich wird es also irgendwo einen optimalen Steinabstand geben. Uns interessierten nun die beiden sinnvollen Grenzwerte, die man beim Stellen der Steine üblicherweise verwendet. Jetzt musste ein Experiment her. Wir stellten zwei Reihen an Steinen, die einen sehr eng zusammen, die anderen ziemlich weit auseinander. Die beiden Reihen mussten gleich lang sein, gleichzeitig gestartet werden und die Geschwindigkeit sollte gut sichtbar sein. Bevor du das Video mit der Lösung anschaust: Was ist dein Tipp?
WeiterlesenRubik’s Cube, kennt man. Kann man auch irgendwie lösen. Ich hatte als Kind nie einen und habe letztes Jahr meinen Jungs einen geschenkt. Wenn man sich ein bisschen reinfuchst dann bekommt man das Lösen dieses Teils nach Schema F auch hin. Jedenfalls bei dem Würfel mit der Kantenlänge n=3.
WeiterlesenIch kann mich immer wieder an guten Visualisierungen ergötzen. So auch an dieser hier:

via http://www.project-reason.org/
Dargestellt werden Bezüge in der Bibel, die bei einer speziellen Art der Bibelauslegung problematisch werden können. Schön, oder?
PS: Hier findest du das Ding als PDF mit lesbarer Schrift (bei entsprechendem Zoom).
Depone hat vor ein paar Tagen dieses Bild hier gepostet. Mir gefällt der simple, aber wirkungsvolle Perspektivwechsel:

You are not stuck in traffic. You are traffic.
Die Schlussfolgerung mit dem Fahrrad ist eine nette Idee, allerdings ist die nicht Original, sondern einem Adbusting der portugisischen Zeitschrift “Cycle Chic” geschuldet:

via http://www.lisboncyclechic.com/
Ganz klein schreiben sie unten auf der Werbeanzeige, woher das Original kommt. Und bei dem ist die Schlussfolgerung eben nicht das Fahrrad, sondern ein ordentliches Navigationsgerät…
Den Plazebo-Effekt kennt jedes Kind: Ein Scheinmedikament hilft in vergleichbarer Weise wie ein wirkliches Präparat. Es gibt aber auch den gegenteiligen und leider nicht so bekannten Effekt: Den Nocebo-Effekt:
Nocebo heißt wörtlich “Ich werde schaden”. Es ist das dunkle Gegenstück zum Placeboeffekt. Beides ist in der Medizin allgegenwärtig und beruht auf zwei grundlegenden Mechanismen: Erwartung oder Erfahrung. “Wenn Sie einem Patienten eine falsche Diagnose mitteilen, beobachtet er trotzdem bald die dazu passenden Symptome bei sich”, sagt der Noceboforscher Paul Enck von der Universität Tübingen. Und wer einen Beipackzettel allzu genau liest, spürt bald die Nebenwirkungen. Krebspatienten wird oft schon auf dem Weg zur Chemotherapie übel.
(via zeit.de)
Im folgenden Video wird das schön ausgeführt:
WeiterlesenMein Schwesterchen ist für alles zu begeistern, was ihren Haushalt in irgend einer Form optimieren könnte. Manchmal sind diese DInge wirklich ziemlich praktisch und man kann viel davon lernen. Manchmal sind die Sachen aber auch ziemlich unnütz. Als sie letzte Woche irgendwo eine Methode aufgeschnappt hat, wie man Eier mit Hilfe einer leeren Plastikflasche super einfach und super schnell und super super trennen kann, da hat sie das gleich auf Facebook veröffentlicht und ich hab gleich müde abgewunken: Kenn ich schon, hab ich schon probiert, war nix, fertig. Das Verfahren sieht folgendermaßen aus:
WeiterlesenWir feiern in unserer kleinen Familie heute unseren 20. Kindergeburtstag. Das kann viel bedeuten: Wir haben drei Kinder, 1, 7 und 12 Jahre alt. Oder zwei Kinder, eines schon 16, das andere wird heute 4. Oder nur ein Kind, das heute schon 20 wird.
Machen wir folgende Annahmen: Wir haben keine Mehrlinge, das Alter alle Kinder liegt immer mindestens 2 Jahren auseinander und alle geborenen Kinder leben noch. Dann stellen sich folgende Fragen:
Ich bin verwirrt, und wenn du 8 Minuten Zeit und ein bisschen mathematischen Sachverstand mitbringst (allerdings nicht zu viel), dann kannst du das auch gleich sein. Es geht um Folgendes:
Die Geschichte des jungen Schülers Carl Friedrich Gauß ist ziemlich bekannt, überliefert wurde sie uns von Wolfgang Sartorius von Waltershausen:
„Der junge Gauss war kaum in die Rechenclasse eingetreten, als Büttner die Summation einer arithmetischen Reihe aufgab. Die Aufgabe war indess kaum ausgesprochen als Gauss die Tafel mit den im niedern Braunschweiger Dialekt gesprochenen Worten auf den Tisch wirft: »Ligget se’.« (Da liegt sie.)“ Die genaue Aufgabenstellung ist nicht überliefert. Oft wird berichtet, dass Büttner die Schüler die Zahlen von 1 bis 100 (nach anderen Quellen von 1 bis 60) addieren ließ und Gauß feststellte, dass die erste und die letzte Zahl (1+100), die zweite und die vorletzte Zahl (2+99) usw. zusammen immer 101 ergeben. Der Wert der gesuchten Summe ergibt sich so zu 101 mal 50.
Entsprechend den damaligen Verhältnissen unterrichtete Büttner etwa 100 Schüler in einer Klasse. Damals waren auch Züchtigungen mit der sogenannten Karwatsche (Lederpeitsche) üblich. Sartorius berichtet: „Am Ende der Stunde wurden darauf die Rechentafeln umgekehrt; die von Gauss mit einer einzigen Zahl lag oben und als Büttner das Exempel prüfte, wurde das seinige zum Staunen aller Anwesenden als richtig befunden, während viele der übrigen falsch waren und alsbald mit der Karwatsche rectificirt wurden.“ Büttner erkannte bald, dass Gauß in seiner Klasse nichts mehr lernen konnte.
Das Zitat stammt aus dem Wikipedia-Artikel zur Gaußschen Summenformel, denn genau darum geht es:
$$ \sum\limits_{n=1}^k n = \frac{k(k+1)}{2}$$
Ganz offensichtlich ist das Ergebnis dieser Summe selbst wieder eine natürliche Zahl und dadurch auch positiv. Irgendwie intuitiv. Bis hierher ist meine Welt in Ordnung.
Spannend wird es, wenn wir die Summe jetzt nicht mehr nur bis k laufen lassen, sondern bis unendlich. Mathematiker behaupten folgendes:
$$\sum\limits_{n=1}^\infty n = -\frac{1}{12}$$
WeiterlesenIm September haben wir uns endlich einen Fernseher zugelegt. Bis dahin hatten wir lediglich eine TV-Karte am Laptop hängen. Geht auch, aber eine schönes Bild ist etwas anderes. Fernseher also. DIe Suche nach einem passenden Gerät hat sich lange gezogen, sehr lange. Wir wollten eigentlich nur ein gutes Display, Smart-TV etc. waren absolut zweitrangig. Aber es stellte sich schnell heraus, dass man – will man ein wirklich gutes Bild – nicht ohne denganzen Schnickschnack aus dem Laden geht. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Letztendlich haben wir uns für einen Philips aus der 7000er Serie entschieden.
Das könnte ein Fehler gewesen sein.
Aber soviel muss man dem Gerät erst mal lassen: Ein gutes Bild hat es, ein sehr gutes sogar. Es hat keine so überzeichneten Farben wie die Samsung-Alternativen, das Ambilight macht Spaß, das Bild ist schnell und verwischt nicht, der Blickwinkel ist ziemlich groß und 3D funktioniert bestens.
Aber es gibt einige Sachen, die sagenhaft schlecht gelöst sind. Ein paar Beispiele:
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