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Blog von einem dieser Daniels: Volgelstraußartiger Friedolin, der auf die Backen braucht. (Props to Felix Blume.)

Zum Raumbedarf des gemeinen Fahrradhelms

In den letzten Wochen mussten wir leider unser altes Auto verabschieden und haben nun beim neueren deutlich weniger Platz. Für die meisten Menschen wäre das Raumangebot unseres jetzigen Fahrzeugs immer noch großzügig, für uns ist es hier und da (noch?) gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich beim Beladen des Autos für ein paar Tage Urlaub bei den Eltern am Ende darüber Gedanken macht, wohin man jetzt die Fahrradhelme noch packen soll, dann sagt das schon alles.

Vielleicht sagt das aber auch etwas für den Raumbedarf von Fahrradhelmen an sich. Ich bin schwer dafür, Fahrradhelme zu tragen, die Studien zum Thema Fahrradsicherheit mit/ohne Helm mögen soziologisch interessant sein, aber ein Unfall wird mit Helm wohl selten schlimmer ausgehen als ohne, da muss man nicht groß diskutieren. Aber Fahrradhelme sind in vielen Situationen einfach ziemlich hinderlich, weil sie in Taschen, Rucksäcken, Koffern oder eben auch Autos ziemlich viel Raum einnehmen. Was liegt da näher, als einen Helm zu konzipieren, der sich irgendwie verkleinern lässt?

Der Designer Michael Rose hat vor einiger Zeit einen solchen Helm vorgestellt. Es ist nicht das erste Konzept eines faltbaren Fahrradhelms (andere: hier, hier, hier oder auch hier), aber in meinen Augen das bisher überzeugendste:

Faltbarer Fahrradhelm
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Das Internet-Archive

Leute, die im großen Stil Daten aus dem Internet ziehen, durchsuchen und gar noch archivieren haben im Moment wenig Freunde. Allerdings gibt es diese Sorte Menschen auch in gut, zu ihnen gehören Betreiber des Internet Archive:

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 von Brewster Kahle gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht.

Es speichert Momentaufnahmen von Webseiten, Usenet-Beiträgen, Filmen, Fernsehen, Tonaufnahmen (einschließlich von Live-Konzerten), Büchern und Software. Ein Spiegelserver der Daten von San Francisco befindet sich in der Bibliotheca Alexandrina. Im Oktober 2012 erreichte die Sammlung eine Größe von 10 Petabyte.

Quelle: Wikipedia

Der große Unterschied zu dem, was Geheimdienste so treiben ist der, dass das Internet Archive natürlich nur offen zugängliche Quellen archiviert. Es lohnt sich, das folgende 13-minütige Video einmal anzusehen, um einen Eindruck davon zu bekommen, was diese Leute leisten und wie wichtig ihre Arbeit ist:

Ich finde es auch extrem spannend, selbst mal in der Wayback-Machine zu blättern und sich vielleicht die eine oder andere Webseite anzusehen, die man selbst schon auf den Weg geschickt und längst wieder eingestampft hat: http://archive.org/web/web.php

Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

Ziemlich gut gemachtes Video, welches unter anderem erklärt, warum der Satz

Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

ein Irrtum ist. Falls du diesen Satz nach dem Video immer noch für richtig hältst kannst du mir ja gerne vertraulich die Zugangsdaten zu deinem Mailaccount überlassen. Oder – falls du wirklich gar nichts zu verbergen hast – sie hier in den Kommentaren posten. Danke!

RSS-Feeds in Feedly abonnieren (Chrome)

Irgendwann im Laufe dieses Tages wird der gute alte Google Reader abgeschaltet werden. Ich werde ihn schon etwas vermissen, denn er war seit Jahren eines meiner wichtigsten Tools, um mich über die verschiedensten Themen auf dem Laufenden zu halten. Nun gut, die Entscheidung von Google hat auch einen positiven Nebeneffekt: Das Thema RSS – von einigen lange totgesagt – wird wieder etwas belebt. Neue Reader sprießen aus dem Boden, die neue Konkurrenz belebt das Geschäft, Handling und Design eines RSS-Readers werden hier und da neu überdacht und neu erfunden. Ich habe mich – wie vermutlich ein Großteil der Umsteiger – erst mal für Feedly als Nachfolger für den Google Reader entschieden. Mit scheint das einfach die solideste und umtriebigste Alternative zu sein. Man hat dort in den letzten Wochen mächtig Gas gegeben: Der Umstieg vom Google Reader ist ein Kinderspiel, der Reader wurde an die Gewohnheiten der Google-Reader-User angepasst, man hat die Browser-Erweiterung für die Nutzung des webbasierten Readers obsolet gemacht und vieles mehr.

Ganz praktisch hab ich mich vorhin aber gefragt, wie ich denn nun in Chrome einen neuen Feed zu Feedly hinzufügen kann. Klar kann man händisch die Feed-Adresse herausfinden und bei Feedly hinzufügen. Auf Dauer finde ich aber diese Weg praktischer:

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Flupp, flupp, flupp

Es gibt ja durchaus Konzepte für Reifen, die nicht mehr platt werden können. Aber auch am klassischen Platten-Problem wird fleißig weiter gearbeitet. Durchaus mit Erfolg, wie im folgenden Video zu sehen ist. Aber Achtung, das Video ist nichts für dich, wenn du kein Fahrradblut sehen kannst. Wenn du kein echtes Blut sehen kannst kannst du es aber sehen, auch wenn es zwischendurch anders aussieht. Ansehen!

100 Jahre Haie

2016 wird BMW 100 Jahre alt werden. Der Designer Dejan Hristov hat zu diesem Anlass einen BMW skizziert, mit dem er die wichtigsten Designelemente dieser langen Geschichte herausgearbeitet hat. In vielen BMW-Modellen glaube ich, Ähnlichkeiten zu Haien zu entdecken. Damit habe ich immer meine BMW-Affinität erklärt: Je mehr Hai, desto stärker hat mich ein Modell angesprochen. Ich mag Hai einfach. Anderen scheint das auch so zu gehen, denn die Skizzen von Dejan Hristov könnten haiiger kaum aussehen. Gefällt mir!

via Yanko Design

PS (haha): Haie haben zwar Nieren, aber nicht im Gesicht. Irgendwer bei BMW muss sich da vertan haben.

Was ist eigentlich Magenta?

Die Geschichte mit den Farben hat man eigentlich verstanden, wenn man sich so ein bisschen für die Physik des Lichts interessiert (Schulniveau), in Biologie beim Thema “Auge” nicht komplett gepennt hat (also auch Schulniveau) und gleichzeitig mal ein bisschen mit Farbsystemen zu tun hatte (Hobbyniveau). Glaubt man. Glaubte ich. Denn all das hatte  ich artig getan, trotzdem war mir nicht klar, was Magenta für eine komische Farbe ist. Komisch ist kein sonderlich präziser Ausdruck, besser sagt man: Magenta ist keine Spektralfarbe. Hätte mir durchaus mal auffallen können, dass Magenta nicht im Farbspektrum des Regenbogens vorkommt. Ist es aber nicht. Bis mir das folgende Video die Augen geöffnet hat:

Android-Tablet als digitaler Bilderrahmen

Eltern und Großeltern freuen sich ja immer über Bilder ihrer Kinder und Enkel (gut, etwas pauschalisiert). Aus diesem Grund haben wir unseren Eltern vor einigen Jahren einen digitalen Bilderrahmen geschenkt, der mit WLAN im heimischen Netz hängt und über einen Dienst per Mail mit neuen Bildern gefüttert werden kann. Super Sache. Es war zwar nur ein kleiner Rahmen (ein Kodak W730 Pulse mit 7 Zoll), aber ordentlich zu bedienen und eben mit gewünschter und zuverlässiger Email-Funktionalität, die auch (mal mehr, mal weniger) rege genutzt wurde.

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Wie man 2013 gratuliert

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Das dachte ich mir an meinem Geburtstag, und das dachte ich mir gerade eben, als mir auffiel, dass eben dieser Geburtstag auch schon wieder fast vier Wochen zurück liegt. Und ich habe immer noch keine Statistik veröffentlicht, obwohl das doch schon fast Tradition hat. Also los, hier ist sie:

Gratulationsverhalten 2013
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